Zwei Geschäftsmänner in Anzügen stehen lächelnd im Freien vor einem modernen Gebäude.
Die beiden Geschäftsführer Philipp und Martin Blum blicken positiv in das kommende Geschäftsjahr. (Quelle: Blum)

Beschlag- und Sicherheitstechnik 2025-07-18T11:34:00.736Z Blum steigert Umsatz

Das Vorarlberger Familienunternehmen Blum schließt das Wirtschaftsjahr 2024/2025 per 30. Juni 2025 mit einem Umsatz von 2.441 Millionen Euro ab. Das entspricht einem Wachstum von 144 Millionen Euro beziehungsweise 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit setzt der Anbieter nach eigenen Angaben ein positives Zeichen in einem immer noch herausfordernden Marktumfeld.

Nach zwei Wirtschaftsjahren mit leichten Umsatzrückgängen gelingt dem Hersteller damit wieder ein Wachstum. Philipp Blum, Geschäftsführer der Blum-Gruppe, erklärt: „Es gibt konkret zwei Faktoren, die sich positiv auf unseren Umsatz ausgewirkt haben. Zum einen konnten wir eine Trendwende schaffen und in den vergangenen zwölf Monaten die Verkaufsmengen aller Produktgruppen steigern.“ Neben Scharnieren, Führungs-, Box- und Klappensystemen konnte sich auch die neueste Produktgruppe, das „Revego-Pocketsystem“, erfreulich entwickeln. „Zum anderen ist unsere Tochtergesellschaft Van Hoecke erstmalig im Umsatz integriert“, so Blum weiter. Der langjährige belgische Vertreter und Produzent von Möbelkomponenten ist seit dem 1. Juli 2024 Teil der Gruppe und bedient die Märkte Belgien, Niederlande und Luxemburg.

Wachsende und herausfordernde Märkte

„Unsere internationale Präsenz mit 34 Tochtergesellschaften, die nah bei unseren Kunden agieren und die Bedürfnisse genau kennen, bleibt ein wesentlicher Erfolgsfaktor“, führt Geschäftsführer Martin Blum weiter aus: „So können wir die unterschiedlichen Entwicklungen weltweit ausgleichen. Denn es geht zwar in vielen Märkten aufwärts, es gibt aber auch weiterhin zahlreiche Herausforderungen.“ Die Entwicklungen in den USA, in Osteuropa und im asiatisch-pazifischen Raum sind positiv, in Westeuropa sieht der Anbieter eine Stabilisierung, die Lage in China bleibt aber beispielweise angespannt.

zuletzt editiert am 18. Juli 2025
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