Der Bundesverband Sicherungstechnik Deutschland (BSD), der zum Jahreswechsel Teil des BHE werden soll ( wir berichteten ), bietet jetzt eine Fortbildung zur „Qualifizierten Fachkraft für Sicherungstechnik (BSD)“ an. Der Grund dafür: Nach wie vor existiert in unserem Bereich der Sicherungstechnik kein eigenes Berufsbild.
An den Verband ist nach eigenen Angaben immer wieder die Bitte gerichtet worden, eine weitergehende und deutlich tiefere Qualifizierung der Mitarbeiter zu ermöglichen. Diese werde nun die Fortbildung zur qualifizierten Fachkraft für Sicherungstechnik (BSD) als Modul-Konzeption angeboten. Der Aufbau ermögliche es jedem Unternehmen, Schulungen nach den jeweils eigenen Bedürfnissen des Betriebs zu buchen, weil individuell entschieden werden könne, wann und welche Module besucht werden. Jeder könne wählen, ob das Zertifikat erworben werden soll oder ob lediglich einzelne Module besucht werden sollen. Dies sei möglich, weil jedes Modul ein in sich abgeschlossener Lehrgang sei und entsprechend einzeln buchbar ist.
Da die Module in Zusammenarbeit mit Industriepartnern erfolgen, hängen auch die Kosten von den Partnern ab. Allerdings dürften die Gesamtkosten laut BSD-Geschäftsführer Jürgen Spermann unter 1.000 Euro liegen. Weitere Informationen zur Fortbildung stehen auf der Homepage des Verbandes .
