Laut der 2021 erschienenen Studie „Klimaneutralität 2045 oder politische Utopie?“ der Unternehmensberatung S&B Strategy lässt sich die Klimabilanz von Gebäuden durch den Einsatz von Holz deutlich verbessern. Denn unter allen untersuchten Baumaterialien haben allein Holzprodukte eine negative CO2-Bilanz. Die CO2-schonende Bauweise ließe sich heute schon umsetzen, passende Produkte und Technologien seien vorhanden, heißt es in der Studie. Noch immer werden sie jedoch zu wenig genutzt.
Doch durch die Einführung des CO2-Preises dürfte sich das in Zukunft ändern, prognostiziert der Bundesverband Pro Holzfenster (BPH). Der CO2-Fußabruck von PVC-Fenstern und -türen etwa, die in einem Einfamilienhaus verbaut sind, ist um ein Vielfaches höher als der von Bauteilen aus Holz, sagt der Bundesverband.
Bei der energetischen Sanierung gibt es für Einzelmaßnahmen wie den Fenstertausch nach wie vor eine Förderung durch die KfW-Bank. Die Stadt München fördert zudem bereits den Einsatz von Holzbaustoffen, so der Verband weiter.
