Die Folgen des Klimawandels wirken sich zunehmend auf Gebäude in Deutschland aus und machen vorausschauende Klimavorsorge erforderlich. Aktuelle Daten des Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass die Zahl der heißen Tage mit Temperaturen über 30 Grad Celsius im Trend deutlich steigt. Dies wirkt sich auf Wohnkomfort, Gesundheit und Energieverbrauch aus, berichtet der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz, kurz BVRS.
Eine Studie, die das Ingenieurbüro Hauser im Auftrag der RTG durchführte, widmet sich den zu erwartenden Klimafolgen. Simulationen für das Jahr 2045 zeigen, dass sich Innenräume in Zukunft ohne wirksamen Hitzeschutz auf bis zu rund 38 Grad aufheizen können, so der BVRS weiter.
„Heute Entscheidungen für morgen treffen“
Der bundesweite Rollladen- und Sonnenschutztag am 20. März 2026 soll solche Entwicklungen aufnehmen und das Thema Klimavorsorge in den Fokus rücken. Unter dem Motto „Sonnenschutz ist Klimavorsorge“ informiert das Fachhandwerk bundesweit darüber, welchen Beitrag seine Lösungen zur vorausschauenden Klimavorsorge an Gebäudehüllen leisten. „Klimavorsorge bedeutet, heute die richtigen Entscheidungen für morgen zu treffen“, sagt BVRS-Hauptgeschäftsführer Ingo Plück. Außenliegender Sonnenschutz habe großes Potenzial, die Gebäudehülle wirksam vor Klimafolgen zu schützen und langfristig vorzusorgen.
