Der Fenstermarkt bleibt stabil – dies ist der Tenor der VFF-Fachtagung Statistik und Markt vom 19. Oktober. In der Hybridveranstaltung legten Christian Blanke und Jörg Flasdieck von der Heinze GmbH konkrete Zahlen vor, wie sich der Fenster- und Türenmarkt nach ihren Prognosen in diesem und dem kommenden beiden Jahren entwickeln wird.
In diesem Jahr rechnen die Experten mit 15,8 Millionen verkauften Einheiten (+2,3 Prozent). Im kommenden Jahr sollen es 16,1 Millionen Einheiten sein, was nochmals einem Plus von 1,9 Prozent entspricht. Das Gros der Fensterelemente -9,7 Millionen Einheiten in diesem Jahr und rund zehn Millionen Einheiten in 2022 – gehen in die Modernisierung.
Ein ähnlich entspanntes Bild zeichnet sich bei den Außentüren ab. In diesem Jahr beträgt der Zuwachs 2,5 Prozent, was rund 1,392 Millionen Türen entspricht. Im nächsten Jahr sollen es 1,429 Millionen Türen sein – ein Plus von 2,6 Prozent. Im Frühsommer berichtete der VFF noch von rund 1,53 Millionen Außentüren, die in Deutschland in diesem Jahr verkauft werden sollen. Beim VFF bezüglich der Differenz nachgefragt, berichtete man von einem neuen Berechnungsmodell, das Heinze für die aktuelle Erhebung anwendete. Ob bei dem neuen Modell bestimmte Türen – beispielsweise Kellertüren oder Türen in landwirtschaftlichen Gebäuden – nicht mit einbezogen wurden, ist im Moment noch Spekulation. Sobald der VFF die Zahlen verifiziert hat, soll es eine Stellungnahme geben.
Einen ausführlichen Bericht dazu lesen Sie in der Ausgabe 12/2021 des Schloss - und Beschlagmarkt.
