Martin Langen von B+L Marktdaten präsentierte die Studie „Türenmarkt aus Sicht der Beschlagindustrie 2021“ den FVSB-Mitgliedern in einer digitalen Konferenz.
Martin Langen von B+L Marktdaten präsentierte die Studie „Türenmarkt aus Sicht der Beschlagindustrie 2021“ den FVSB-Mitgliedern in einer digitalen Konferenz. (Quelle: FVSB)

Bauelemente 2021-08-06T06:43:16.452Z Der Innentürenmarkt wächst

Der hohe Auftragsbestand und die anziehende Renovierung haben im Jahr 2020 auf dem Innentürenmarkt zu einem äußerst positiven Ergebnis geführt. Auch für dieses Jahr wird eine weiterhin gute Entwicklung erwartet, wie aus der Studie „Türenmarkt aus Sicht der Beschlagindustrie 2021“ hervorgeht, die im Auftrag des Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB) von B+L Marktdaten erstellt wurde.

Demnach wird dieses Jahr der Absatz von Holzinnentüren um 5,7 Prozent auf knapp 7,5 Millionen Einheiten steigen, die Zahl der Wohnabschlusstüren um 7,4 Prozent auf 634.000 Einheiten. Die Funktionstüren (Brandschutz, Einbruchschutz und Flucht/Panik) werden um zwei Prozent auf knapp 2,6 Millionen Einheiten zulegen. Auch für das Jahr 2022 werden für die drei Segmente Zuwächse prognostiziert.

Im vergangenen Jahr haben sich Distributionskanäle für Innentüren aus Holz verändert: Während der Direktvertrieb und der Fachhandel Anteilsverluste hinnehmen mussten, konnte der Großhandel seinen Anteil ausweiten; die Baumärkte und der Online-Handel profitierten am stärksten vom Renovierungsboom während der Corona-Pandemie.

Die Studie beleuchtet die Absatzentwicklung von Innentüren in Deutschland bis 2023. Unterschieden werden dabei Innentüren, Wohnabschlusstüren und Funktionstüren. Türmaterial, Öffnungsart, Größen- und Gewichtsklassen sowie die Verwendung im Wohn- und Nichtwohnbau wurden ebenso untersucht, wie beispielsweise Aspekte der Mechatronik.

zuletzt editiert am 05. August 2021
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