Um 13,051 Millionen Euro auf 74,125 Millionen Euro hat Iloq seinen Umsatz im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr steigern können. Das Gesamtergebnis ist um 1,137 Millionen Euro auf 6,656 Millionen Euro gestiegen. Das geht aus dem nun vorgelegten Geschäftsbericht 2020 des finnischen Herstellers elektronischer Schließsysteme hervor.
„Wir freuen uns sehr, trotz des düsteren Ausblicks ein weiteres Rekordjahr vermelden zu können. Iloq konnte weiter wachsen und in neue Märkte expandieren. Unser Umsatz stieg um 21 Prozent und unser operatives Ergebnis um 46 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wir konnten im Jahr 2020 einen stabilen Betrieb ohne Entlassungen oder Auszeiten aufrechterhalten. Tatsächlich konnten wir neue Mitarbeiter für Schlüsselpositionen im Vertrieb und im Finanzwesen gewinnen und mit einer lokalen Vertriebspräsenz neue geografische Märkte erschließen. Die Eröffnung unseres Vertriebsbüros in Kanada markierte den ersten Markteintritt von Iloq in Nordamerika“, sagt Iloq-CEO Heikki Hiltunen. Die Geschäftstätigkeit in Kanada wurde im Oktober 2020 aufgenommen.
Ein Grund für den Erfolg sieht Hiltunen unter anderem im Umgang mit der Pandemie: „Wir haben einige der Auswirkungen schon früh gesehen, lange bevor wir Covid-19 als globale Pandemie bezeichneten. Während wir die Ausbreitung des Virus in Asien verfolgten, konnten wir bereits auf die damit verbundenen Herausforderungen in Bezug auf unsere Lieferkette und Logistik reagieren und die langfristigen Auswirkungen auf unsere Auftragsabwicklung im Jahr 2020 minimieren.“
Aufgrund der Pandemie war es jedoch nicht möglich, potenzielle Kunden persönlich zu treffen oder mit ihnen vor Ort oder auf Fachveranstaltungen zu interagieren. Dennoch konnte das finnische Unternehmen im ersten Jahr der Markteinführung über eintausend neue „S5“-Lösungen verkaufen. Unter den gegenwärtigen Umständen sei dies ein sehr ermutigendes Ergebnis. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass das wachsende Interesse an der neuen 5er Serie den Umsatz auch im Jahr 2021 weiter steigern wird.
