Die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm (DFMG), mit mehr als 35.000 Antennenstandorten größter Betreiber von Funkinfrastruktur in Deutschland, hat von einer mechanischen auf eine mobile Zugangslösung für ihre Dachstandorte umgestellt und baut dabei auf die Expertise von iLOQ.
iLOQ entwickelt maßgeschneiderte Lösungen auf der Basis von mobilen Schlüsseln (Smartphone/NFC), um den sicheren Zugang zu den Mobilfunkstandorten, meist Gebäudedächer, der DFMG zu gewährleisten. Die 2002 als Tochter der Deutschen Telekom gegründete Deutsche Funkturm ist ein wichtiger Akteur beim Aufbau der Infrastruktur für deutsche Mobilfunknetzbetreiber, Rundfunkanstalten, Betreiber von Richtfunkstrecken sowie von Funknetzen von Behörden und anderen Institutionen. Mit mehr als 35.000 Antennenstandorten ist sie der größte Betreiber von Funkinfrastruktur in Deutschland und der drittgrößte in Europa.
Zum Portfolio des Unternehmens gehören etwa 20.000 Dachstandorte. Der Zugang zu den Standorten erfolgt aktuell durch den Einsatz mechanischer Schlüssel. Um den Betriebs- und Verwaltungsaufwand zu minimieren, beschloss das Unternehmen auf eine moderne Zutrittslösung umzustellen.
Lösung für Dachstandorte und Funktürme
„Die digitalen Produkte erhöhen die Sicherheit und vereinfachen das Management der Zugänge zu unseren Funkstandorten und kritischen Infrastrukturen. Die benutzerfreundliche Software-Lösung ermöglicht uns schnell und effizient neue Zugangsrechte zu erteilen oder zu entziehen“, sagt Cornelia Essing, Head of Site Access. Nach dem Roll-out an den Dachstandorten sollen die modernen Zutrittslösungen auch für die Funktürme in Deutschland umgesetzt werden, heißt es in einer Mitteilung.
Bei der batterie- und schlüssellosen „iLOQ S50“-Lösung ist ein NFC-fähiges Smartphone gleichzeitig Schlüssel und Stromquelle. Die NFC-Induktion des Smartphones erzeugt genügend elektrische Energie, um die Zugangsrechte zu erkennen und das Schloss zu öffnen. Die Zugangsrechte, die zentral über eine einzige Cloud-basierte SaaS-Plattform verwaltet werden, werden per Fernzugriff und in Echtzeit an eine App auf dem Smartphone des Technikers gesendet. Sie können bei Bedarf aktualisiert oder sofort gesperrt werden, um Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit verlorenen, gestohlenen oder nicht zurückgegebenen Schlüsseln zu beseitigen, den unbefugten Zugang zu reduzieren und die Geräte vor Ort zu schützen, berichtet das Unternehmen.
