Seit 14 Jahren zeigt das Metallhandwerk in jedem Jahr seine besonderen Leistungen. Wer sich bewerben kann, was die Gewinner erwartet, welche Arbeit die Jury leistet – darüber haben wir mit der Projektverantwortlichen des Wettbewerbs, Yvonne Schneider, gesprochen.
Der Deutsche Metallbaupreis und der Feinwerkmechanik-Preis werden in diesem Jahr mit dem Slogan „Spot an für deine Story“ beworben. Was hat es mit dem Slogan auf sich?
Beide Wettbewerbe stellen die Leistungen des Metallhandwerks in den Fokus der Aufmerksamkeit – dort gehören sie hin. Jeden Tag entstehen in Deutschland großartige Metallbau-Leistungen. Und die Städte wären leer ohne die Leistungen des Metallhandwerks. Diese tollen Leistungen rücken wir ins Licht der Öffentlichkeit. Wir zeigen, welche Lösungen Betriebe anbieten und entwickeln, wie Objekte individuell, technisch versiert und qualitativ hochwertig entstehen.
Jedes Objekt im Metallbau hat seine eigene Geschichte zu erzählen. Wie kam es zum Auftrag? Welche Wünsche hatten die Auftraggebenden? Welche Herausforderungen tauchten auf, und wie hat der ausführende Betrieb diese bewältigt? Wir suchen die Geschichte dazu – die Story hinter dem besonderen Objekt. Und darauf richten wir die Aufmerksamkeit.
„Jeden Tag entstehen in Deutschland großartige Metallbau-Leistungen!“
Yvonne Schneider, Projektverantwortliche Deutscher Metallbaupreis
In diesem Jahr lobt die Medienmarke M&T-Metallhandwerk zum 14. Mal den Deutschen Metallbaupreis und den Feinwerkmechanik-Preis aus. Was erwartet die Teilnehmenden und was erhalten sie, wenn sie den Wettbewerb gewinnen?
Jeder Teilnehmer erhält eine Bestätigung seiner Bewerbung, und wir prüfen sehr genau, ob und welche weiteren Unterlagen die Jury für ihre fundierte Bewertung benötigt. Diese fordern wir dann natürlich beim Bewerber-Betrieb nach.
Der Gewinn des Wettbewerbs ist eine Auszeichnung, die sehr gut bekannt gemacht werden kann. Wir erstellen bei den Gewinner-Objekten zusammen mit den Gewinnerinnen und Gewinnern ein Video über ihre Leistung. Das Video läuft als Premiere am Abend der Preisverleihung am 25. Oktober 2024. Nach der Preisverleihung dürfen sie das Video für sich nutzen. Zum Beispiel für die Einbindung auf die eigene Webseite, für die Azubi-Werbung, für Social Media etc. Und die Gewinner-Betriebe erhalten ein Marketingpaket: Schmuckvolle Aufkleber für Firmenfahrzeuge, das Sieger-Logo für die Korrespondenz mit den Kunden, eine eigene Pressemeldung sowie Fotos der Trophäe, Logos und Fotos mit ihnen und der Trophäe am Sieger-Objekt.
Auch die Trophäe ist ein etwas besonderes Unikat: Handgefertigt aus dem Metallgestalter-Handwerk ist sie wirklich absolut individuell.
Die Einreichungsphase geht auf die Zielgerade. Welchen Tipp hast Du noch für Betriebe, die noch ein Objekt zeigen möchten?
Zunächst ist ganz wichtig zu erwähnen: Jeder Betrieb kann diesen Preis gewinnen, ob klein oder groß, von der Stadt oder vom Land, ob Spezialist oder Generalist. Wer dabei sein möchte, braucht nur zwei Minuten. Auf der Webseite www.metallbaupreis.de findet sich das Bewerbungsformular, das von Laptop, Smartphone oder Laptop aus ausgefüllt werden kann. Und zunächst sind auch nur die Pflichtfelder wichtig: Wie heißt das Objekt? Wann ist das Datum der Fertigstellung? Dazu noch die persönlichen Daten, damit wir die Bewerber erreichen können. Absenden, und schon ist der Betrieb dabei! Im Anschluss benötigen wir noch eine Beschreibung, Zeichnungen und Fotos vom Objekt für die Jurybewertung.
Wo finden Interessenten die Unterlagen?
Alle Unterlagen für die Bewerbung finden potenzielle Bewerberinnen und Bewerber online unter www.metallbaupreis.de. Dort stehen auch alle Infos zum Gewinn, zum Ablauf und alle wichtigen Daten für 2024. Beispielsweise der Termin der Preisverleihung am 25. Oktober im Rahmen des Metallkongresses 2024 in Würzburg. Übrigens ein Termin für das ganze Metallhandwerk – ob Gewinner oder nicht. Dort trifft sich die Branche, und niemand sollte da fehlen. Wer Fragen hat, der erreicht uns unter der Mail-adresse bewerbung@metallbaupreis.de.
Wie läuft die Jurierung ab?
Die Jury trifft sich Anfang Juli zur Sitzung in Köln. Über zwanzig Jurymitglieder entscheiden dann, wer die Gewinner-Betriebe in den sechs Kategorien sind. Die Jury setzt sich aus Metallbau-Sachverständigen, Metallhandwerks-Unternehmern, je einem Vertreter der Förderer-Unternehmen des Wettbewerbs und den Gründern der beiden Wettbewerbe zusammen.
Etwa eine Woche vor der Sitzung erhalten die Mitglieder alle Unterlagen zur Durchsicht. Vorher wird natürlich noch eine Geheimhaltungs-Vereinbarung unterschrieben, damit die Sitzung ein geschützter Ort bleiben kann, in dem alle frei sprechen können. Außerdem sollen ja die Gewinner bis zum Abend der Preisverleihung geheim bleiben – bis dahin wissen es nämlich nur die Jury und die Gewinner selbst.
