Zum derzeitigen Zeitpunkt von einer Trendwende zu sprechen, dürfte sicherlich noch zu früh sein. Dennoch stehen die Zeichen derzeit gut für eine deutliche Besserung des DIY-Umsatzklimas.
Mit einem Plus von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (flächenbereinigt +4,5 Prozent) klettern die Werte nach acht langen Monaten in Folge in Deutschland wieder nach oben, besonders der Monat März legt mit einem Plus von 9,6 Prozent am spürbarsten zu. Insgesamt konnten die Bau- und Gartenfachmärkte in Deutschland im ersten Quartal 4,76 Milliarden Euro erwirtschaften.
Etwas gedämpfter sieht das 1. Quartal in den Nachbarländern aus: Für Österreich gehen die Umsätze immerhin um +2,8 Prozent nach oben (645,3 Millionen Euro). Für die Schweiz bleibt es nach drei Monaten immerhin bei der „Schwarzen Null“ (729,2 Millionen Schweizer Franken). Grund für Euphorie bieten die Werte ohnehin – noch – nicht: Zum einen waren die Umsätze in Deutschland im Vergleichsquartal 1/2023 teils sehr deutlich eingeknickt, zum anderen haben sich aktuell die Artikel aus dem Bau-Segment noch nicht aus der Talsohle lösen können.
