Digitaler Förderassistent von Warema. Quelle: Warema
Eine effiziente Verschattung schützt im Sommer vor Überhitzung. Quelle: Warema

Bauelemente

12. July 2021 | Teilen auf:

Digitaler Förderassistent von Warema

Um die EU-Klimaschutzziele bis 2030 erreichen zu können, muss der Energieverbrauch für Heizung und Kühlung in Wohngebäuden deutlich reduziert werden. Sehr viel bewirken kann dabei unter anderem ein hochwertiger Sonnenschutz, dessen Anschaffung daher staatlich gefördert wird. Die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) vereinfacht die bisherigen Programme des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für eine energiewirksame Sanierung und Renovierung. Warema unterstützt hier mit einem digitalen Förderassistenten bei der Antragstellung.

„Niemand kann erwarten, dass sich alle Beteiligten mit jedem Detail der Bedingungen auskennen. Daher möchten wir Endkunden, Fachpartner und Energieberater gerne unterstützen. Wir haben den ersten digitalen Förderassistenten entwickelt, der zuerst alle notwendigen Daten abfragt, um die Förderfähigkeit des Projektes bestätigen zu können. In einem zweiten Schritt erstellt er alle notwendigen Unterlagen und erbringt den ansonsten sehr aufwendigen Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes nach DIN 4108-2. Auf diese Weise können Endkunden schon vor Beginn der Maßnahmen die Chancen auf Förderung überprüfen und mit wenig Zeitaufwand gemeinsam mit dem Energieberater die erforderlichen Unterlagen für den Förderantrag erstellen“, erläutert Ulrich Lang, Business Development Architekten bei Warema, die Vorteile des digitalen Förderassistenten.

Das Teilprogramm BEG EM (Einzelmaßnahmen) fördert den Ersatz oder erstmaligen Einbau von außenliegenden Sonnenschutzanlagen mit optimierter Tageslichtversorgung. Das heißt, motorisierte außenliegende Sonnenschutzprodukte, die effektiv die übermäßige Aufheizung von Wohn- oder Nichtwohngebäuden verhindern. Voraussetzung dafür ist, dass sie verfahrbar sind und die Sonneneinstrahlung entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen optimieren. Denn eine effiziente Verschattung schützt im Sommer vor Überhitzung und minimiert somit die Notwendigkeit von Klimageräten, während sie im Winter Sonnenenergie in den Raum lenkt und nachts die Fenster zusätzlich gegen Kälte dämmt.