Eine Passagierin geht durch ein automatisiertes Boarding-Gate an einem modernen Flughafen, während im Hintergrund Flugzeuge auf dem Rollfeld zu sehen sind.
Sensorschleusen sind der Schwerpunkt der Produktion in Bühl. (Quelle: Dormakaba)

Beschlag- und Sicherheitstechnik 2026-08-17T08:46:02.735Z Dormakaba investiert über zwei Millionen Euro in Bühl

Dormakaba verlängert den Mietvertrag für seinen Produktionsstandort in Bühl bis 2035. Gleichzeitig investiert das Unternehmen mehr als zwei Millionen Euro in dessen Weiterentwicklung. Mit der Investition modernisiert das Unternehmen die Fertigung, erhöht seine Produktionskapazität um rund 25 Prozent und schafft die Voraussetzungen für weiteres Wachstum, heißt es in einer Mitteilung.

Die Mittel fließen unter anderem in neue Lasertechnik sowie Säge- und Fräsanlagen. Darüber hinaus ergänzt eine automatisierte Hochspannungstestzelle die Fertigung von Sensorschleusen. Auch das Mitarbeiterrestaurant wurde modernisiert. Die Erweiterung erfolgt vor dem Hintergrund einer deutlich steigenden Nachfrage. So erhielt der Anbieter im Geschäftsjahr 2025/26 gleich mehrere Großaufträge von deutschen Flughäfen.

In Frankfurt, München und Düsseldorf liefert, ersetzt und wartet das Unternehmen mehr als 650 „Argus Air Sensorschleusen“, die als Selfboardinggates für Passagiere im Einsatz sind. Produziert werden die Sensorschleusen in Bühl. Zusätzliche Impulse erhält der Standort durch zwei neue Produktvarianten, die in Bühl entwickelt wurden und künftig dort für den Weltmarkt gefertigt werden. Mit der „Argus Air XS“ erweitert der Hersteller sein Portfolio um eine neue Sensorschleuse, deren Serienproduktion noch in diesem Jahr startet. Ebenfalls in Bühl entwickelt wurde die Personenschleuse „Argus Air Interlock“, deren Serienfertigung 2026 angelaufen ist. „Mit den Investitionen und den neuen Produktvarianten stärken wir unseren Entwicklungs- und Produktionsstandort in Bühl nachhaltig. Als Kompetenzzentrum für Lösungen in sicherheitsrelevanten und sensiblen Bereichen schaffen wir die Voraussetzungen, um die steigende Nachfrage zu bedienen und unsere führende Position im Bereich der Flughafensicherheit weiter auszubauen“ , sagt Standortleiter Fabian Kabbe.

zuletzt editiert am 17. August 2026
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