Dormakaba will Glassparte veräußern. Quelle: Dormakaba
Dormakaba in Rümlang. Quelle: Dormakaba

Beschlag- und Sicherheitstechnik

31. August 2021 | Teilen auf:

Dormakaba will Glassparte veräußern

Dormakaba hat eine Vereinbarung über die Veräußerung des Geschäfts Glassysteme (IGS) an die italienische Investmentgruppe Aliante Equity Tre S.p.A. unterzeichnet. Als Pionier in der Design- und Möbelbranche hat Aliante ein Investitionsportfolio an global agierenden Unternehmen aufgebaut, die das IGS-Geschäft ergänzen und wirtschaftliche Synergien bieten, so der Hersteller.

Die Transaktion umfasst die Übertragung des Geschäfts Glassysteme von Dormakaba, den Produktionsstandort der Dorma-Glas GmbH in Bad Salzuflen und ausgewählte Vertriebseinheiten in Europa sowie 235 Mitarbeitende.

Das IGS-Geschäft ist das kleinste unter den weltweiten Produkt-Clustern des Unternehmens. Es bedient einen Nischenmarkt mit Produkten wie Glasbeschläge, Glastürsysteme oder horizontale Schiebewände. Aufgrund der unterschiedlichen Vertriebskanäle war IGS ein weitgehend unabhängiges Produkt-Cluster mit begrenztem Synergie- und Integrationspotenzial in das Gesamtangebot, heißt es weiter.

Sabrina Soussan, CEO Dormakaba: „Diese Veräußerung ist ein wichtiger Schritt zur Optimierung unseres Angebots durch die Fokussierung auf unser Kerngeschäft. Wir sind überzeugt, dass das IGS-Geschäft aufgrund seiner Unabhängigkeit und der begrenzten Integration in unser Kerngeschäft bessere Chancen hat, sich außerhalb von Dormakaba erfolgreich zu entwickeln. Wir freuen uns, dass wir mit Aliante einen neuen Eigentümer gefunden haben, der das Geschäft auf die nächste Stufe heben wird.“

Das IGS-Geschäft erzielte im Geschäftsjahr 2019/20 einen Nettoumsatz von 45 Millionen Schweizer Franken (gut 48,3 Millionen Euro). Über weitere finanzielle Details der Transaktion haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Der Abschluss der Transaktion wird für das vierte Quartal 2021 erwartet.