Thomas Kirmayr, Leiter der Geschäftsstelle Fraunhofer-Allianz Bau.
Thomas Kirmayr, Leiter der Geschäftsstelle Fraunhofer-Allianz Bau. (Quelle: Fraunhofer-Institut)

Fachhandel 2021-04-19T22:00:00Z EDE gibt Studie zu BIM in Auftrag

Das EDE hatte das Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) mit einer Studie zum Thema „BIM und Digitalisierung im Deutschen Eisenwarenhandel“ beauftragt. Hierzu hat das Fraunhofer-Institut im September und Oktober 2020 E/D/E Mitglieder und Lieferanten befragt. Alle Teilnehmer der Studie sind intensiv im Objektgeschäft mit Bauelementen (Türen und Tore, überwiegend inklusive Montage) involviert.

Die Studie ergibt ein differenziertes Bild: Während bei den Produktherstellern BIM bereits angekommen ist, nehmen viele Handelsunternehmen noch eine eher abwartende Haltung ein. Dennoch ist das Interesse sehr hoch und vor allem Fragen zu den Auswirkungen für das eigene Unternehmen stehen dabei im Mittelpunkt. Übergreifend spüren die Ansprechpartner schon heute, dass sich Grundlegendes in den unternehmensinternen Prozessen und vor allem bei den erforderlichen Qualifikationen ändern wird.

„Ausgehend ursprünglich von Seiten der Architekten und der Planung, erreicht BIM zusehends die gesamte Prozesskette“, schildert Thomas Kirmayr, Leiter der Geschäftsstelle Fraunhofer-Allianz Bau, und macht weiter deutlich: „Wenn die erste BIM-basierte Anfrage auf dem Tisch liegt und noch nichts im Unternehmen getan wurde, ist es im Grunde schon zu spät. Dann hat man nicht mehr die notwendige Zeit, um die Veränderungen strategisch und in Ruhe anzugehen.“

Um den Handel bei diesem Prozess aktiv zu begleiten, planen EDE und IBP bis Sommer zwei Workshops. Vor allem die kaufmännische Nachvollziehbarkeit und die Transparenz über alle Prozesse hinweg sind Vorteile, die auch aus Sicht von Jan Gerd Borgmann, Gesellschafter der Bottroper Baupart GmbH, für BIM sprechen.

zuletzt editiert am 22. April 2021
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