Türelemente und die dazu gehörige Technik werden zunehmend in einem Schritt geplant.
Türelemente und die dazu gehörige Technik werden zunehmend in einem Schritt geplant. (Quelle: 652234/Pixabay)

Fachhandel 2022-10-18T14:56:20.265Z EDE und EBH bauen neuen Türen-Fachkreis auf

Den neuen Fachkreis „ELEMENTec“ hat jetzt das EDE in Kooperation mit der EBH gegründet. Nach der Kick-off-Veranstaltung Anfang September haben zahlreiche Fachhandelsbetriebe bereits ihr Interesse an einer Mitarbeit signalisiert. Ziel ist es, die Marktpotenziale im Türbereich aktiv zu nutzen und sich dazu mit geballter Kompetenz aufzustellen. Diese Möglichkeit sieht das EDE in der Tatsache, dass Türelemente und die dazu gehörige Technik zunehmend in einem Schritt geplant werden. Regelwerke, Prüfvorschriften sowie Trends wie BIM treiben diese Entwicklung voran.

Viele Unternehmen aus dem Kreis der EBH-Mitglieder sind seit vielen Jahren im Fachkreis „PRO.ELEMENT“ organisiert. Diese Arbeit soll auch in Zukunft fortgeführt – und mit dem neuen Fachkreis gezielt um strategisch bedeutsame Tätigkeitsfelder erweitert werden. „Somit versetzen wir die Fachhandelsunternehmen noch besser in die Lage, im Sinne eines 360-Grad-Ansatzes komplexe Leistungen rund um Türelemente, Baubeschläge und Technik für Planer, Architekten, Gebäudebetreiber und Errichter erbringen zu können“, unterstreicht Dr. Christoph Grote, EDE-Geschäftsführer Ware und Vertrieb. Gespräche mit der Türindustrie hätten gezeigt, dass diese Initiative begrüßt werde.

Der Fachkreis „ELEMENTec“ spricht gezielt Händler mit Kompetenz im Bereich Bauelemente an und wird einen neuen Leistungskreis mit spezifischen Inhalten abbilden. Zum Start sind die beiden Kompetenzgruppen Tür-Engineering und Errichter-Sicherheitstechnik geplant. „Die gemeinsame Gründung stellt sowohl für das EDE als auch für die EBH einen bemerkenswerten Schritt dar, durch den wir vielfältige Chancen für unsere Händler erwarten“, schildert EBH-Vorstand Tammo Berner. Mit den ersten Unternehmen, die nach dem Kick-off die Fachkreisvereinbarung unterzeichnet haben, finden in den kommenden Wochen konzeptionelle Gespräche statt, um den Maßnahmenplan und die Leistungsinhalte weiter zu konkretisieren. Anschließend wird auch der Austausch mit der Industrie gesucht. Jens Schlaeger, Vorstandsvorsitzender der EBH, umreißt das Ziel: „Bis Ende 2022 soll das Konzept soweit konkretisiert sein, dass die Händler ab dem kommenden Jahr aktiv den Sanierungsmarkt bearbeiten können. Damit befinden wir uns auf einem sehr guten Weg.“

zuletzt editiert am 18. Oktober 2022
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