Luftaufnahme eines großen Industriegebäudes mit mehreren Solarpanelen auf dem Flachdach und einem LKW, der auf dem angrenzenden Parkplatz abgestellt ist. Im Vordergrund ist das Logo des Unternehmens an der Fassade angebracht.
Die Anfang Juni dieses Jahres in Betrieb genommene Photovoltaikanlage deckt den jährlichen Strombedarf des Anbieters zu rund 30 Prozent. Das 1996 eröffnete Werk im ungarischen Lövő ist ein wichtiger Standort im Produktionsverbund der Gruppe. (Quelle: Roto Fenster- und Türtechnologie)

Bauelemente 2024-06-24T12:33:32.007Z Eigenstromerzeugung am ungarischen Roto-Produktionsstandort Lövő

Nach rund einjähriger Planungsphase nahm die Roto Elzett Certa Kft. Anfang Juni eine Aufdach-Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1.000 kWp (Kilowatt Peak) in Betrieb. Sie deckt den jährlichen Strombedarf des Werkes zu rund 30 Prozent und arbeitet bedarfsgesteuert. Vergleichbar ist die Betriebsleistung mit dem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von etwa 300 ungarischen Haushalten.

Die 3.600 Solarmodule der PV-Anlage nehmen eine Gesamtfläche von rund 7.200 Quadratmetern ein. Das entspricht circa der Größe eines Fußballfeldes.

Die Inbetriebnahme der PV-Anlage gehört mit Blick auf die Nachhaltigkeitsstrategie der Gruppe zu einem Maßnahmenpaket der Roto Frank Fenster- und Türtechnologie GmbH (Roto FTT), das den gesamten FTT-Werksverbund einschließe, wie Produktionsdirektor Dr. Stefan Thiemermann beschreibt. „Wir wollen nachhaltig produzieren und treiben daher die Nutzung regenerativer Energien an unseren weltweit 18 Produktionsstandorten und 31 Logistikverteilzentren intensiv voran.“ Indem der Hersteller den ökologischen Fußabdruck der eigenen Produkte verkleinere, unterstütze der Baubeschlag- und Dichtungsspezialist gleichzeitig seine Kunden dabei, CO2-Neutralität zu erzielen, heißt es weiter.

zuletzt editiert am 24. Juni 2024
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