Gira hat in seinem firmeneigenen Solarpark in Radevormwald in einem Jahr nach eigenen Angaben über 8,5 Millionen Kilowattstunden Strom produziert. Gleichzeitig sind laut Mitteilung die klimaschädlichen Treibhausgasemissionen um mehr als drei Millionen Kilogramm zurückgegangen.
„Eigentlich wollten wir hier noch ein Stück besser sein“, erklärt Dietmar Daszkiewicz, der als Leiter des Facility Managements beim Technologiemittelständler das Solarkraftwerk verantwortet. „Aber wir konnten den Solarpark nicht die gesamten letzten zwölf Monate auf voller Leistung laufen lassen.“
So ging die Anlage zwei Wochen komplett vom Netz, als die Schaltanlagen in den Transformatoren nachgerüstet werden mussten. Ein mittlerweile gelöstes technisches Problem sorgte zudem dafür, dass die Stromerzeugung in den Wintermonaten nur zwei Drittel des Leistungsvermögens der Anlage erzielte.
„Verfügen jetzt über erste Datenbasis“
Hinzu kam, dass im Frühjahr das PV-Kraftwerk immer wieder gedrosselt werden musste, um angesichts negativer Preise an der Strombörse Zahlungen für die Einspeisung des nicht selbst verbrauchten Solarstroms zu vermeiden, teilt das Unternehmen mit.
„Wenn wir all dies berücksichtigen, liegen wir mit der Stromausbeute und der CO2-Reduzierung sogar etwas besser, als in der Planungsphase prognostiziert worden ist“, so Daszkiewicz. „Unterm Strich ziehen wir daher eine positive Zwischenbilanz. Zudem verfügen wir jetzt über eine erste Datenbasis, anhand derer wir den Betrieb des Solarparks ausrichten und verbessern können.“
