Der European Door and Shutter Federation (EDSF) möchte Türen- und Torhersteller dabei unterstützen, den „Green Deal“ der EU-Kommission umzusetzen, nachhaltige Produkte herzustellen und diese als solche zu kennzeichnen.
Der European Door and Shutter Federation (EDSF) möchte Türen- und Torhersteller dabei unterstützen, den „Green Deal“ der EU-Kommission umzusetzen, nachhaltige Produkte herzustellen und diese als solche zu kennzeichnen. (Quelle: EDSF)

Bauelemente

07. November 2022 | Teilen auf:

Energie-Label für Türen und Tore

Mit der Entwicklung eines Energie-Kennzeichnungsprogramms möchte die European Door and Shutter Federation (EDSF) Türen- und Torhersteller dabei unterstützen, den „Green Deal“ der EU-Kommission umzusetzen, nachhaltige Produkte herzustellen und diese als solche zu kennzeichnen.

Das Energie-Label an sich ist nicht neu und bereits für viele Produkte wie Autos, Waschmaschinen, Kühlschränke, Fernseher und ähnliches bekannt, aber für Türen oder Tore gab es das laut EDSF bisher nicht. Neben dem U-Wert der Tür oder des Tors spielen weitere Faktoren eine Rolle, die bestimmen, wie hoch der Energieverlust durch ein Gebäude ist. Dafür hat der EDSF ein Tool entwickelt, in das diese Werte eingegeben werden können. Das Ergebnis ist eine Punktzahl von A bis F auf dem Energielabel. Der Vorteil sei, dass dieses Label und diese Bewertung es Kunden ermöglichten, den energieeffizientesten Tür- oder Tortyp für ihren Standort auszuwählen.

Auf das Berechnungstool sowie das Etikettenerstellungsprogramm kann über die EDSF-Website (https://www.edsf.com/home) zugegriffen werden. Um das Tool oder die Demoversion auszuprobieren, können Interessierte sich als Basic- oder Full-Access-Benutzer registrieren (https://www.edsfdoorenergy.com/4-how).

zuletzt editiert am 15.11.2022