Global gehen mehr als 40 Prozent des Energieverbrauchs auf den Betrieb von Gebäuden zurück, was diesen Bereich zum weltweit größten Energieverbraucher macht. Innerhalb privater Gebäude wird mit 71 Prozent der Großteil der Energie für die Raumwärme – also zum Heizen – genutzt. Die verbleibenden 29 Prozent entfallen auf die Warmwasserbereitung sowie den Betrieb sonstiger Elektrik wie beispielsweise der Beleuchtung. Die Haus- und Gebäudeautomation kann die Energieeffizienz in all diesen Bereichen steigern und so bis zu 40 Prozent Energiekosten sparen.
Global gehen mehr als 40 Prozent des Energieverbrauchs auf den Betrieb von Gebäuden zurück, was diesen Bereich zum weltweit größten Energieverbraucher macht. Innerhalb privater Gebäude wird mit 71 Prozent der Großteil der Energie für die Raumwärme – also zum Heizen – genutzt. Die verbleibenden 29 Prozent entfallen auf die Warmwasserbereitung sowie den Betrieb sonstiger Elektrik wie beispielsweise der Beleuchtung. Die Haus- und Gebäudeautomation kann die Energieeffizienz in all diesen Bereichen steigern und so bis zu 40 Prozent Energiekosten sparen. (Quelle: Loxone)

Nachhaltigkeit 2024-01-22T13:28:00.255Z Energiesparen mittels intelligenter Gebäudeautomation

Kollerschlag/Österreich – Nur wenige Kilometer von Passau entfernt hat sich ein junges Paar seinen privaten Traum vom smarten Zuhause erfüllt. Das Haus wird mit einer Smart-Home-Komplettlösung von Loxone intelligent und komfortabel gesteuert. Gleichzeitig soll das Gebäude ein kleines Energiesparwunder sein, denn es liegt 58 Prozent unter dem Normverbrauch je Quadratmeter. Wie das kam? Von der Photovoltaik-Anlage bis zur Beleuchtung sind alle Komponenten intelligent miteinander vernetzt.

Mit dem Thema Smart Home beschäftigen sich die jungen Bauherren schon seit Jahren beruflich: Beide arbeiten bei dem Unternehmen Loxone aus Kollerschlag. Nur wenige Kilometer von dessen Hauptquartier entfernt, auf der deutschen Seite der Grenze in der Nähe von Passau, hat das junge Paar sein smartes Eigenheim errichtet. Das zweigeschossige Haus ist mit einer Loxone-Lösung ausgestattet. Den Einbau übernahm der Fachpartner Felektro e.U. aus Altenfelden. Herausgekommen ist laut Hersteller ein Vorzeigehaus in Sachen Komfort, Sicherheit und vor allen Dingen Energieeffizienz.

Wer die stolzen Hausbesitzer fragt, warum sie sich für ein Smart Home entschieden haben, merkt schnell, dass das nicht nur eine Liebesentscheidung gewesen ist. Schließlich seien zum Beispiel die Möglichkeiten zur Energieeinsparung deutlich höher als in einem herkömmlichen Haus. Der Miniserver als Gehirn jeder Loxone-Lösung kontrolliert für jeden Raum Zustände wie Anwesenheit der Bewohner, Helligkeit, Temperatur und Luftqualität. Dabei agiere die intelligente Lösung um ein Vielfaches besser, als dies etwa durch eine manuelle Steuerung bei einem herkömmlichen Gebäude möglich wäre. Denn die optimale Regelung der komplexen Abläufe sei mit herkömmlichen Methoden schlicht unmöglich. Das zeigt ein Beispiel: So regelt der Miniserver etwa gewerkeübergreifend das Zusammenspiel von Heizung und Beschattung. Zum einen sorge der Miniserver dafür, dass die Beschattung stets bestmöglich ausgerichtet ist. Sobald die Sonnenenergie ausreicht, um einen Raum ausreichend zu erwärmen, drossele die zentrale Regelung die Heizung entsprechend. Die Regelung geschieht dabei individuell für jeden Raum. Durch diese permanente Optimierung sinkt der Gesamtenergieverbrauch deutlich – ohne Komfortverlust für die Bewohner. So benötigte das Referenzhaus in Passau im Jahr 2021 lediglich 59 Kilowattstunden pro Quadratmeter für Heizen und Warmwasser. Der Normwert sieht hingegen 140 Kilowattstunden pro Quadratmeter vor. So sparte das Paar, wie es stolz vorrechnet, 58 Prozent an Heiz- und Kühlkosten im Vergleich zu einem herkömmlichen Gebäude.

Hoher Autarkiegrad

Dabei ist das Haus durchaus mit herkömmlichen Gebäuden vergleichbar. Es wurde 2018, damals noch mit einer Gasheizung, gebaut. Wie viele Neubauten verfügt es über Flächenheizungen, zumeist als Fußbodenheizung. Der Miniserver gibt bei diesen zum Beispiel nicht nur die Vorlauftemperatur vor, sondern lernt und weiß, wann er das Kommando an die Heizung geben muss, damit die Raumtemperatur zur gewünschten Zeit erreicht ist.

Vor einem Jahr entschloss sich das Paar, zusätzlich eine Photovoltaik-Anlage mit 18 Kilowatt-peak und einem Speicher von 13 Kilowattstunden nachzurüsten. Zudem schafften sie einen Heizstab für den Warmwassertank an. Dieser ist regelbar zwischen null und drei Kilowatt. Aufgrund des Miniservers und des Software-Bausteins Energiemanagement wird der Eigenverbrauch optimiert, etwa weil die Lasten in die Zeiten verschoben werden, wenn die Sonne ausreichend scheint. Das Ergebnis: Von Mai bis August 2022 wurde überhaupt kein Gas mehr für Warmwasser benötigt. Der Autarkiegrad – mit 75 Prozent berechnet – stieg de facto auf 90 Prozent, über zwölf Monate betrachtet. Sprich: Nur noch zehn Prozent der benötigten Energie muss das Paar zukaufen.

Dieser Erfolg ist auf so gut wie jedes andere Bauprojekt übertragbar, sind die Experten bei Loxone überzeugt. Deshalb entwickeln die Spezialisten aus Kollerschlag die Lösung ständig weiter – auch aufgrund der Erfahrungen mit „Bavaria“, wie Loxone das Referenzobjekt getauft hat. So hat das Energiemanagement im Zuge einer im Oktober gestarteten Energie-Offensive ein umfangreiches Update erhalten. Es kann sich nun an jede Art von Verbraucher, Wärme- und Energiespeicher anpassen. Sehr komfortabel wird es für die Bewohner mit dem ebenfalls neuen Energieflussmonitor. Mit diesem können sie nicht nur den Verbrauch einzelner Quellen überprüfen, sondern diese individuell anpassen und kategorisieren. Mit nur einem Klick etwa auf die Kategorie „Heizen“ lässt sich so feststellen, wie der Verbrauch sich hier entwickelt und gegebenenfalls gegensteuern. Energiesparen und Komfort sind bei der intelligenten Loxone-Lösung eben kein Widerspruch.

zuletzt editiert am 22. Januar 2024
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