Am 21. Juni 2023 fand in der Historischen Stadthalle Wuppertal die 122. ordentliche Hauptversammlung der Schulte-Schlagbaum AG statt.
Der Geschäftsbereich Schloss- und Schließblechsysteme, bestehend aus dem Geschäftsbereich der Schulte-Schlagbaum AG sowie der Tochtergesellschaft Sächsische Schlossfabrik GmbH, erzielte am Ende des Geschäftsjahres preisbereinigt um die Materialteuerungszuschläge rund zehn Prozent geringere Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr. Daraus resultierte auch eine Verringerung des Betriebsergebnisses um rund 0,3 Millionen Euro.
Mit einer fast sechsprozentigen Umsatzsteigerung (preisbereinigt) im Vergleich zum Vorjahr, konnte hingegen der Geschäftsbereich Schließsysteme für Türen und Möbel seinen Wachstumskurs fortsetzen. Unter Berücksichtigung des letztjährigen Sondereffekts verbesserte sich hier das Betriebsergebnis um rund 0,1 Millionen Euro.
Insgesamt ist das betriebliche Ergebnis des Konzerns für das Geschäftsjahr 2022 auf 1,9 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (2,9 Millionen Euro) gesunken. Der Konzernjahresüberschuss verminderte sich auf 1,8 Millionen Euro (Vorjahr: 2,3 Millionen Euro).
Als Fazit fasste Vorstand Peter Pongratz zusammen: „Es ist uns trotz der um die notwendigen Materialteuerungszuschläge bereinigten Umsatzerlöse auf Vorjahresniveau, aufgrund der deutlich gestiegenen Beschaffungs-, Material- und Logistikkosten leider nicht gelungen, an das betriebliche Rekordergebnis von 2021 anzuknüpfen. Deshalb sind wir mit der Ergebnisentwicklung ganzheitlich nicht zufrieden.“ Dennoch blickt die gesamte Schulte-Schlagbaum-Gruppe verhalten optimistisch in die Zukunft, betonte Pongratz.
