Der VFF sieht den aktuellen Entwurf des EU-Normungsauftrags für Fenster und Türen unter der neuen EU-Bauproduktenverordnung als „äußerst kritisch“. Aus Sicht des Verbandes drohen erhebliche zusätzliche Prüf-, Dokumentations- und Zertifizierungspflichten, steigende Kosten sowie eine deutliche Verunsicherung des Marktes. Der Verband setzt sich deshalb auf nationaler und europäischer Ebene dafür ein, dass der vorliegende Entwurf nicht beschlossen, sondern grundlegend überarbeitet wird.
Verhältnismäßige Regelungen nötig
Notwendig seien demnach insbesondere eine Reduzierung der Anforderungen auf das regulatorisch Erforderliche, der Erhalt bewährter Bewertungsmethoden, verhältnismäßige Regelungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie praxistaugliche Vorgaben für digitale Produktinformationen. Das Ziel sei klar: Der vorliegende Entwurf sollte nicht beschlossen werden. Stattdessen braucht es eine überarbeitete Fassung, die den politischen Zielen von Bürokratieabbau, Mittelstandsentlastung, Baukostensenkung und Wettbewerbsfähigkeit gerecht wird, so der Verband.
Das vollständige Positionspapier „Normungsauftrag Fenster und Türen unter der neuen EU-Bauproduktenverordnung: Praxisgerechte Lösung jetzt sicherstellen“ steht hier zum Download zur Verfügung.
