Die Geschäftsführung (v. l.): Jörg Hoffmann, Dr. Eckard Kern (Vorsitzender), Hartmut Möller.
Die Geschäftsführung (v. l.): Jörg Hoffmann, Dr. Eckard Kern (Vorsitzender), Hartmut Möller. (Quelle: Eurobaustoff)

Fachhandel 2022-03-03T15:15:00Z Eurobaustoff verzeichnet Umsatzplus im Jahr 2021

Einen Umsatzanstieg um 11,4 Prozent weist die Eurobaustoff im Geschäftsjahr 2021 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020 aus. Damit haben die Gesellschafter ein Einkaufsvolumen von 8,33 Milliarden Euro bei der Zentrale der Kooperation in Bad Nauheim abgerufen. Dabei hat sich das Bauelemente-Geschäft mit einem Plus von 3,7 Prozent insgesamt konstant entwickelt.

„Trotz aller Herausforderungen und Sondereffekte hat sich das Geschäft bei unseren Gesellschaftern im Zusammenspiel mit unserem kooperationseigenen Dienstleistungscampus in 2021 weiterhin sehr dynamisch entwickelt. Dabei hat sich auch im vergangenen Jahr unsere breit aufgestellte und mittelständisch geprägte Struktur im Baufachhandel mit 452 Gesellschaftern und 1.605 Standorten als sehr robust erwiesen. Ebenso ist es uns gelungen, im zurückliegenden Geschäftsjahr weiter intensiv und erfolgreich an unseren Themen, wie zum Beispiel der Digitalisierung unserer Prozesse, zu arbeiten“, teilt Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Eurobaustoff-Geschäftsführung, zum Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2021 mit.

„2021 war nicht nur wegen der fortdauernden Pandemie ein Ausnahmejahr für uns, sondern auch, weil sich die - in diesem Ausmaß bisher nicht gekannten - Rohstoff- und Materialengpässe sowie die damit verbundenen in Teilen deutlichen Preissteigerungen wie ein roter Faden durch das Jahr zogen“, fasst Hartmut Möller, Geschäftsführer Gesellschafterbetreuung, Einkauf und die Ländergesellschaften in Österreich und der Schweiz, zusammen. Auch für die Geschäfte in Österreich und die Schweiz sei ein ähnlicher Jahresverlauf zu verzeichnen, ergänzend Möller.

Vorsichtige Planungen stehen für das laufende Jahr an. „Vor dem 24. Februar hätten wir aufgrund der insgesamt positiven baukonjunkturellen Rahmenbedingungen von guten Aussichten für unsere geschäftliche Entwicklung in 2022 gesprochen. Doch die unfassbaren und erschütternden Ereignisse in der Ukraine haben dafür gesorgt, dass auch wir in einer neuen Welt aufgewacht sind, dessen mittel- und langfristigen Auswirkungen sich für Europa, Deutschland und am Ende für die Baubranche in der momentanen Situation nicht einschätzen lassen. Für uns heißt es daher zunächst auf Sicht zu fahren“, sagt Kern.

zuletzt editiert am 07. März 2022
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