Fingerabdruck für das Fenster.
Der "Window.ID"-Tag ist auf der Innenseite des Rahmens angebracht. (Quelle: Rehau)

Branche im Blick 2021-05-08T22:00:00Z Fenster mit „elektronischem Fingerabdruck“

Die Rehau „Window.ID“ soll eine dauerhafte Verbindung zwischen den Fensterfachbetrieben und den Kunden schaffen. Gleichzeitig sorgt sie nach Herstellerangaben für effiziente Prozesse, erleichtert Reklamationsbearbeitungen und ermöglicht Folgeaufträge. Dabei funktioniert die "Window.ID" wie ein elektronischer Fingerabdruck des Fensters und besteht aus verschiedenen Bausteinen, die ineinandergreifen.

Bei der Produktion des Fensterelements wird ein Window.ID Tag auf der Innenseite des Rahmens angebracht. Der Aufkleber ist auf Wunsch individuell gestaltbar und enthält die beiden Technologien RFID (Industriestandard) und QR (Endkundenstandard). Scannt der Verarbeiter diesen Code, erstellt der "Window.ID Matcher" einmalig einen „elektronischen Fingerabdruck“ des Fensters. Hierfür liest er die Fensterbausoftware aus und verbindet die Produktionsdaten mit der "Window.ID". Diese zugeordneten Werte werden in einer Cloud gespeichert. Dies funktioniert mit nahezu allen marktüblichen Fensterbausoftware-Lösungen. 

Verarbeiter können über das Dashboard auf alle Informationen zu den einzelnen Elementen zugreifen. Es ist das zentrale Steuerungstool, in dem alle Daten zusammenlaufen. Das ermöglicht die Nachverfolgung von Montage- und Abnahmeprozessen sowie die Anlage verschiedener Nutzerprofile mit unterschiedlichen Zugriffsrechten. Für eine Anwendung unterwegs steht zudem eine App für iOS und Android zur Verfügung. So funktionieren alle wichtigen mobilen Arbeiten wie die Dokumentationen einer Montage oder der Abnahmeprozess digital. Alle Anwendungen sind DSGVO-konform und die Zugriffe passwortgeschützt.

zuletzt editiert am 10. Mai 2021
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