Wie sieht die Fenster-, Türen- und Fassadenwelt von heute und morgen aus? Praktische Antworten zu aktuellen und zukünftigen Fragestellungen gibt die Fensterbau Frontale, die vom 24. bis 27. März 2026 im Messeduo mit der Holz-Handwerk in Nürnberg stattfinden wird. Die internationale Weltleitmesse für Fenster, Türen und Fassaden ist dabei nicht nur Schaufenster für Innovationen, sondern auch ein Ort für Austausch und Inspiration.
Im Blickpunkt steht dabei insbesondere das begleitende Rahmenprogramm, dass die Fachbesucher tief in die diversen Branchenthemen eintauchen lassen wird – von nachhaltigen Baukonzepten über digitale Lösungen bis hin zu neuen Geschäftsmodellen.
Die neue Fensterbau Frontale Stage soll dabei nach Angaben des Veranstalters das Herzstück für internationale Themen, Innovation und Networking bilden und ist als offener Begegnungsraum konzipiert. Sie bietet demzufolge Vorträge und Diskussionen zu marktrelevanten Inhalten, wie regulatorischen Rahmenbedingungen oder Besonderheiten einzelner Märkte. Hier wird auch die feierliche Verleihung des Innovation Awards am ersten Messetag stattfinden.
Stage als Treffpunkt für Wissen und Innovation
„Mit der neuen Stage schaffen wir einen internationalen Treffpunkt für Wissen und Innovation. Hier kommen Marktinformationen, Networking und Inspiration zusammen – ein Muss für alle, die die Branche aktiv gestalten wollen“, sagt Veranstaltungsleiterin Chiara Sträßner. Abteilungsleiterin Elke Harreiß ergänzt: „Unser Rahmenprogramm ist die ideale Ergänzung zur Messe. Es vermittelt nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern auch die Möglichkeit, sich mit führenden Köpfen der Branche auszutauschen.“
Das Fensterbau Frontale Forum wiederum soll praxisnahes Wissen liefern, unter anderem zu entscheidenden Branchenthemen wie die Zukunft der Fenster- und Türenbranche, Innovationsförderung, aktuelle Anforderungen an die Fenster- und Fassadenbranche, Chancen des Sanierungsmarktes sowie modulare und serielle Bauweisen. Live auf der Bühne werden der „Fensterbauer des Jahres 2026“ und „MeisterAward“ verliehen. Dort finden auch die Expert Talks statt, teilen die Veranstalter mit.
Neues Format: Zukunftsraum
Neu und besonders spannend sei zudem der Zukunftsraum – der Innovationshub der Messe. Hier sollen Visionen greifbar werden: Das digitale Büro und Fachvorträge zu smarten Technologien, digitalen Planungsprozessen und nachhaltigen Materialien wollen zeigen, wohin die Reise geht. Der Zukunftsraum ist der Ort für Besuchende, die ihren Betrieb zukunftssicher machen möchten.
Gemeinsamer Programmpunkt mit der Holz-Handwerk ist außerdem der Fokus Innentüren, der die Aussteller moderner Türlösungen ins Rampenlicht rücken wird. Hier erfahren Besuchende, wie sich Ästhetik, Funktionalität und Innovation vereinen lassen. Führende Hersteller, Beschlagexperten und Zulieferer präsentieren neueste Produkte, Materialien und Trends wie unsichtbare Beschläge, flächenbündige Türsysteme, Akustik- und Brandschutzlösungen sowie smarte Technologien für den Innenausbau.
Neuer Messestand: Winkhaus feiert Premiere
Mit einem neuen Messestand möchte dabei unter anderem Winkhaus glänzen. In Nürnberg will das Unternehmen nicht nur seine breite Produktpalette präsentieren, sondern gleichzeitig auch einen neuen Markenauftritt. Das moderne Erscheinungsbild soll die Identität der Firma konsequent weiterentwickeln und die Verbindung von Tradition und Zukunftsorientierung sichtbar machen. Auf 635 Quadratmetern zeigt der Anbieter sein komplettes Produktportfolio – von der Fensterbeschlagtechnik über Sicherheitstürverriegelungen bis hin zur Zutrittsorganisation.
Auch Maco will die Gelegenheit nutzen, um mit Partnern über Marktanforderungen, Entwicklungen und künftige Lösungen ins Gespräch zu kommen. „Für uns steht der Austausch mit unseren Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartnern im Mittelpunkt – es geht um neue Perspektiven und konkrete Ansätze, wie sich gemeinsame Erfolge weiter ausbauen lassen“, kündigt Chief Sales Officer Manuel Biechl im Vorfeld der Messe an.
Nach der Premiere auf der Polyclose in Gent (Belgien) wird Dr. Hahn auch in Nürnberg sein neues verdeckt liegendes Klemmband „Hahn VL-Band G“ vorstellen. Nach Angaben des Herstellers handelt es sich dabei um das erste Türband im Hahn VL-System, das nur mittels Klemmung sicher in Position gehalten wird. Demnach sei Bohren oder Fräsen am Flügelprofil nicht mehr nötig. Das Band verschwinde komplett im Rahmen.
Konkrete Lösungen gegen Überhitzung
Renson hat sich für die Fensterbau Frontale auf die Fahnen geschrieben, die Themen Lüftung, Sonnenschutz, Fassadenverkleidung und Outdoor-Lösungen zu einem persönlichen Gesamtpaket zu schnüren. Anhand der neuesten Entwicklungen im Bereich Fassadenverkleidungen und Senkrechtmarkisen soll Interessierten gezeigt werden, wie konkrete Lösungen für eine belüftete Fassade und für eine effiziente und nachhaltige Vorbeugung gegen Überhitzung aussehen können.
Mit seiner „Roto City“ will Roto Frank Fenster- und Türtechnologie punkten. Der rund 1.200 Quadratmeter große Messestand soll zu einer lebendigen Stadt der Begegnung werden, in der Menschen zusammenkommen. Dabei stehen die verbindenden Eigenschaften von Fenstern und Türen, die Übergänge schaffen, Bewegung ermöglichen, Komfort und Sicherheit bieten im Mittelpunkt. Im Zentrum des Messestands liegt nach Angaben des Herstellers ein naturnaher City-Park, der alle Gebäudetypen miteinander verbindet: vom Eigenheim über das Büro bis hin zu Hotel, Boarding House und Villa. Alle Gebäude sollen in den jeweiligen Rauminszenierungen die Vielfalt der Beschlaglösungen in verschiedenen Rahmenmaterialien und Öffnungsarten aufzeigen.
Zahlreiche Sonderformate
Das Angebot der rund 600 Aussteller aus aller Welt wird durch weitere Formate abgerundet. So präsentieren auf dem Gemeinschaftsstand „Young Innovators“ Startups und junge Unternehmen ihre Produkte und Innovationen. Die Sonderschau „klima.sicher.bauen“ des Ift Rosenheim zeigt, wie Bauprodukte nachhaltig, klimasicher und zukunftsfähig gestaltet werden. Die Sonderschau „Metallbautreff“ bietet darüber hinaus eine Anlaufstelle mit Fokus auf Produkte, Innovationen und Informationen aus dem Metallbau und schafft jede Menge Gelegenheit für Networking, so die Veranstalter.
Ein weiterer Höhepunkt nach Ansicht des Ausrichters ist das kostenfreie, anmeldepflichtige Forum „Architektur-Fenster-Fassade“, das am 26. März 2026 in Kooperation mit AIT-Dialog im NCC Ost stattfinden wird. Unter dem Motto „Balance – Bauen im Gleichgewicht“ werden die großen Herausforderungen der Baubranche in Fachvorträgen beleuchtet. Im Anschluss sollen passende Aussteller im Rahmen einer Guided Tour besucht werden, teilen die Organisatoren mit.
600 Aussteller aus aller Welt
Die Fensterbau Frontale versammelt alle zwei Jahre die internationale Fenster-, Türen- und Fassadenbranche in Nürnberg und fördert den Dialog zwischen Herstellern, Zulieferern, Architekten und dem Handwerk. Dadurch sollen auch gemeinsam neue Wege und Lösungen gefunden werden, um den aktuellen Herausforderungen der Branche zu begegnen und zukunftsweisende Impulse für deren Weiterentwicklung zu setzen. Rund 600 Aussteller aus aller Welt zeigen innovative Technologien, Automatisierungslösungen und neue, nachhaltige Materialien, die Prozesse effizienter und kostengünstiger machen können.
Der Beitrag steht so auch im M&T Schloss + Beschlagmarkt, Ausgabe 1/2026.
