Nach einigen Meldungen über Teilnahmeabsagen von Ausstellern zur in den Juli verschobenen Fensterbau/Frontale 2022, hat nun Elke Harreiß, Leiterin der Fensterbau/Frontale, Stellung zur Lage bezogen: „Tatsächlich sind etliche bekannte Marken, die üblicherweise das Hallenbild der Weltleitmesse prägen, in diesem besonderen Messejahr nicht vertreten. Das ist insbesondere vor dem Hintergrund, dass uns gegenüber stets die Wichtigkeit des persönlichen Wiedersehens betont wurde, sehr schade. Für den Wunsch nach der üblichen Planbarkeit und Sicherheit, dass eine Messebeteiligung auch zum verschobenen Termin ein Erfolg wird, haben wir natürlich Verständnis. Daneben haben sich ein halbes Jahr vor der Veranstaltung bereits rund 400 Unternehmen aus den Produktsegmenten Beschläge, Maschinen, Profile und Glas ganz bewusst für eine Teilnahme entschieden, und stärken uns damit den Rücken“, erklärt Harreiß gegenüber der Schloss- und Beschlagmarkt-Redaktion.
Es gebe auch Firmen, die zwar storniert haben, aber dennoch weiterhin über eine Teilnahme nachdenken und die Entwicklung der Lage beobachten. Zudem gibt es auch eine Art Vorteil aufgrund der Absagen einiger namhaften Hersteller: „Aussteller, die sonst weniger im Fokus stehen, können von einer erhöhten Aufmerksamkeit profitieren“, meint Harreiß.
Die Fensterbau/Frontale werde auch 2022 einen Querschnitt der Fenster-, Türen- und Fassadenbranche abbilden, wenn auch im kompakteren Umfang als gewöhnlich. Zudem sind derzeit unter anderem Rahmenprogrammpunkte wie die Sonderschau „Green Deal“ mit dem Ift Rosenheim, Taste of Windays mit der Berner Fachhochschule, das Forum „Digitalisierung praktisch gestalten im Handwerk“ geplant.
Mehr dazu lesen Sie in einer der nächsten Ausgabe vom Schloss- und Beschlagmarkt.
