Grafik zur Entwicklung des Fenstermarkts in der DACH-Region von 2022 bis 2025 mit abnehmenden Fensterverkäufen.
Laut einer aktuellen Studie wird ein Aufschwung im Neubau am Fenstermarkt DACH erst ab 2026 erwartet. (Quelle: Interconnection Consulting)

Bauelemente 2025-03-24T08:44:08.715Z Fenstermarkt in DACH weiterhin unter Druck

Der Abwärtstrend im Fenstermarkt in den DACH-Ländern wird sich laut einer aktuellen Studie von Interconnection Consulting auch 2025 fortsetzen. Nach einem erheblichen Rückgang 2023 beim Absatz um 11,7 Prozent auf 17,5 Millionen Fenstereinheiten, folgte 2024 ein weiterer Rückgang um 6,3 Prozent auf 16,4 Millionen Einheiten. Laut einer Bewertung von Interconnection Consulting bleibt die Entwicklung für 2025 schwach, mit einem prognostizierten leichten Rückgang des Volumens um 1,2 Prozent auf 16,2 Millionen Fenstereinheiten.

Demnach wurde der Fensterabsatz im Neubaubereich durch die hohen Baufinanzierungskosten deutlich beeinträchtigt. Der aggregierte Fenstermarkt DACH im Neubau ist im Zeitraum 2022 bis 2024 um 29,4 Prozent auf 6,6 Millionen Fenstereinheiten geschrumpft, die Sanierung blieb hingegen bereits 2024 positiv mit einem leichten Plus von 0,5 Prozent nach Menge. Für 2025 wird erwartet, dass 61,9 Prozent aller Fenster im Sanierungssegment verkauft werden, während der Neubauanteil weiter abnimmt. Ein Aufschwung im Neubau am Fenstermarkt DACH wird erst ab 2026 erwartet, heißt es in einer Mitteilung.

zuletzt editiert am 24. März 2025
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