Die Studie „Mehr Energie sparen mit neuen Fenstern“ mit einem Umfang von 20 Seiten kann als PDF unter www.bundesverband-flachglas.de im Bereich „Downloads“ und unter www.window.de im Bereich „Publikationen/Shop“ kostenlos auf Deutsch heruntergeladen werden. Quelle: BF/VFF
Die Studie „Mehr Energie sparen mit neuen Fenstern“ mit einem Umfang von 20 Seiten kann als PDF unter www.bundesverband-flachglas.de im Bereich „Downloads“ und unter www.window.de im Bereich „Publikationen/Shop“ kostenlos auf Deutsch heruntergeladen werden. Seit Anfang Juli 2021 liegt dort dann auch die englische Fassung zum kostenlosen Download vor. Quelle: BF/VFF

Bauelemente

08. July 2021 | Teilen auf:

Fenstertausch mit hohem CO2-Einsparpotenzial

Insgesamt 235 Millionen Fenstereinheiten in Deutschlands Wohngebäuden sind energetisch sanierungsbedürftig. Durch einen Austausch der Fenster mit Einfachglas, Verbund- und Kastenfenstern sowie Fenstern mit unbeschichtetem Isolierglas ließen sich rund 12,3 Millionen Tonnen CO2 jährlich einsparen. Zudem sei der Austausch aufgrund der Förderung auch bei Vollkostenbetrachtung wirtschaftlich. Das ist die Kernaussage der aktualisierten Studie „Mehr Energie sparen mit neuen Fenstern“, kürzlich herausgegeben vom Bundesverband Flachglas (BF) und dem Verband Fenster + Fassade (VFF).

Die Studie richtet sich an Planer, Bauherren und Modernisierer und ist nach Ansicht der Herausgeber zugleich ein starkes Statement gegenüber der Politik, wie die transparente Gebäudehülle zur effizienten Energieeinsparung bei der Gebäudesanierung beiträgt. „Mehr Energie sparen mit neuen Fenstern“ präsentiert anhand von fünf Fenstertypen die aktuellen Fenstermarktzahlen und beschreibt die historische Entwicklung vom klimaschädlichen einfachverglasten Fenster bis zum heutigen, hocheffizienten Dreischeiben-Wärmedämmfenster. Auf dieser Basis erläutert sie das aktuelle energetische Sanierungspotenzial, beleuchtet die Wirtschaftlichkeit neuer Fenster und bietet eine ausführliche Tabelle der Einsparpotenziale, gegliedert nach Fenster- und Glastyp, Rahmenmaterial sowie Produktionsjahr.

In der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung werden neue Fenster nicht nur im Blick auf ihre energetische Amortisation betrachtet, sondern auch unter Einbeziehung der derzeitigen Förderung von Einzelmaßnahmen um 20 Prozent. Dieser Blick auf die Wirtschaftlichkeit von „normalem“ Fenstertausch wird ergänzt durch den Nachweis, dass sich auch die Investition in besonders hochwertige Fenster im Vergleich zu den „Ohnehin-Maßnahmen“ rechnet.