Siemens Campus, Didsbury Technology Park, Hebburn, Großbritannien. Eingesetzte Systeme: MB-104 Passive, MB-SR50N.
Siemens Campus, Didsbury Technology Park, Hebburn, Großbritannien. Eingesetzte Systeme: MB-104 Passive, MB-SR50N. (Quelle: Aluprof)

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01. August 2022 | Teilen auf:

Fertigbau-Architektur. Ein Trend, der uns länger begleiten wird?

Die Baubranche sucht nach immer neuen Wegen, um die Bauzeit einzelner Anlagen zu verkürzen. Eine der Richtungen, mit denen wir in den letzten Jahren zu tun hatten, sind Fertighäuser – Häuser, die an ihrem endgültigen Standort aus zuvor vorbereiteten Elementen zusammengesetzt werden. Wird dieser Trend einer der dominierenden auf dem Markt werden oder ist er nur eine vorübergehende Besonderheit? Können Fertighäuser gleichzeitig ökologisch sein?

Fertighäuser – Zukunftstrend oder architektonische Besonderheit?

Die Rückbesinnung auf vorgefertigte Elemente erweckt den Eindruck, als hätte sich der Kreis wieder geschlossen – die starke Entwicklung des sozialen Wohnungsbaus und der Fertighäuser reicht bis in die 1930er Jahre zurück, als Fertighäuser eine Alternative zum teuren Ziegel waren und auf den „Wohnungshunger“ und die fortschreitende Urbanisierung reagieren sollten.

Fertighäuser tauchen immer häufiger in den Angeboten von Bauunternehmen auf – was ebenfalls Beachtung verdient – auch Investoren melden sich bei Architekten mit der Anfrage, eine Anlage zu entwerfen, deren einzelne Komponenten vorgefertigt werden können.

Fertighäuser haben mehrere spezifische Vorteile, weshalb sich viele Kunden beim Bau von Wohngebäuden und öffentlichen Gebäuden für diese besondere Technologie entscheiden.

Investoren, die sich für diesen Trend entschieden haben, betonen u.a.:

•    viel schnellere Bauzeit - während die Errichtung eines Ziegelgebäudes im Grundzustand oft bis zu mehreren Jahren dauert, dauert der Zusammenbau eines ähnlichen Objekts aus vorgefertigten Fertigelementen meist nur wenige Monate,

•    hohe Witterungsbeständigkeit - Technologien zur Herstellung vorgefertigter Bauelemente bieten heute einen angemessenen Schutz vor Witterungseinflüssen, u.a. dank entsprechendem Wandwärmedämmwert,

•    Energieeffizienz - bei Fertighäusern sorgen die beim Bau verwendeten Materialien für einen deutlich geringeren Energiebedarf. Er kann sogar 70 % weniger betragen als bei den Heizkosten eines herkömmlich errichteten Gebäudes.

•    Wiederholbarkeit, Prozessverbesserung – die Durchführung modularer, wiederholbarer Projekte ermöglicht die Verbesserung des Produktionsprozesses und das konsequente Erreichen immer besserer Leistungsparameter.

•    Anpassungsfähigkeit – bei der Investition in vorgefertigte Produkte schätzen Investoren die Anpassungsfähigkeit dieser Art von Lösungen an die verschiedenen Bedürfnisse der Kunden und die Besonderheit einer bestimmten Investition.

Kurze Bauzeit, geringer Energiebedarf und hohe Witterungsbeständigkeit klingen nach einer idealen Technologie für den Einsatz im nachhaltigen Bauen. Kein Wunder, dass sich der Trend zu vorgefertigten Elementen bei Niedrigemissions- und Passivhäusern am stärksten entwickelt.

Nottingham University, Nottingham, Großbritannien. Eingesetzte Systeme: MB-104 Passive, MB-TT50. (Quelle: Aluprof)

Fertigbau-Architektur als Antwort auf den Klimawandel

Die Baubranche ist mitverantwortlich für den Klimawandel. Aus diesem Grund suchen ihre Vertreter nach verschiedenen Wegen, um weitere Umweltbelastungen zu vermeiden.

Die vorgefertigte Architektur scheint eine hervorragende Lösung zu sein, dank der es möglich wird, nachhaltige und emissionsarme Anlagen zu bauen. Die Verwendung geeigneter Materialien bereits bei der Herstellung der einzelnen Komponenten reduziert – im Vergleich zu herkömmlichen Technologien – die Menge an Industrieabfällen und somit wird auch eine enorme Menge an Energie und Wasser, die im Produktionsprozess benötigt werden, eingespart. Auch eine entsprechende Füllung der Komponenten trägt zur Verbesserung ihrer Wärmedämmung bei.

Aber was ist mit Modulen mit Verglasung? Wie die Praxis zeigt, können Fertighäuser mit entsprechenden, am Markt verfügbaren Lösungen den Status von Passivhäusern erreichen. Möglich ist dies beispielsweise durch den Einsatz der Fenster- und Türsysteme MB-104 Passive von Aluprof. Diese Systeme wurden gemäß den strengsten Konstruktionsanforderungen hergestellt, was es ihnen ermöglichte, spezielle Passive Institute Dramstad Zertifikate zu erhalten. In dünne Rahmen aus Aluminium (auf Wunsch auch aus Recycling) eingebettete Verglasungen sorgen für eine ausreichende Beleuchtung des Innenraums und verfügen dank der Verwendung einer speziellen thermischen Trennung über eine Isolierung auf UW-Niveau von 0,53 W/(m2K ).

Zur Verbesserung der Nutzbarkeit können die MB-104 Passive-Systeme auch mit flächenbündigen Außenrollläden SP und SP-E ausgestattet werden, die bei Bedarf für eine Verdunklung der Räume bei zu intensiver Sonneneinstrahlung sorgen. Auch Rollläden sind – wie die Fenster von Aluprof – aus Aluminium gefertigt, einem äußerst ökologischen, gut recycelbaren Baustoff.

Let’s build a better future  

Im Rahmen ihrer Entwicklungsstrategie investiert Aluprof sowohl in ökologische Produktionstechnologien als auch engagiert sich aktiv für die Förderung der Klimaneutralität in der Baubranche. Daher richtet sich ihr Angebot sowohl an Investoren, die die Funktionalität des modernen Massenbaus mit der Sorge um die natürliche Umwelt verbinden möchten, als auch an Hersteller von modularen Einfamilienhäusern.

Der Trend der Fertigbau-Architektur hat die Chance, zum Wegweiser für ein emissionsarmes und passives Bauen zu werden. Mit dieser Technologie errichtete Objekte bieten eine große Zeitersparnis sowie Wärmedämmeigenschaften, die einen niedrigen Energiebedarf zur Folge haben. Daher sind sie eine hervorragende Lösung für all diejenigen, die langlebig bauen und dabei die Klimaneutralität wahren und nicht zum Klimawandel beitragen möchten.

Sponsor des Artikels: Aluprof (Quelle: Aluprof)
zuletzt editiert am 01.08.2022