Veka und Gealan wollen erst wieder in Nürnberg ausstellen, wenn die Rahmenbedingungen eine Teilnahme möglich machen, die an die Veranstaltung von 2018 heranreicht.
Veka und Gealan wollen erst wieder in Nürnberg ausstellen, wenn die Rahmenbedingungen eine Teilnahme möglich machen, die an die Veranstaltung von 2018 heranreicht. (Quelle: Redaktion/kosi)

Veranstaltungen

08. December 2021 | Teilen auf:

Frühjahrsmessen ohne Veka und Gealan

Auf die Teilnahme an internationalen Messeveranstaltungen wird die Veka AG mit ihren beiden Systemhäusern Veka und Gealan im Frühjahr 2022 verzichten. Von dieser Entscheidung betroffen sind neben der Ende März stattfindenden Fensterbau/Frontale 2022 auch die für Januar geplante Polyclose in Gent/Belgien. Gemeinsam haben die beiden Profilgeber, nach intensiven internen Diskussionen sowie dem Abwägen aller Vor- und Nachteile, diese Entscheidung getroffen.

„Wir haben uns den Schritt definitiv nicht leichtgemacht, aber vor dem Hintergrund der unsicheren Gesamtlage und der sich zuspitzenden Entwicklung rund um die Ausbreitung einer weiteren Variante des Coronavirus wollten wir frühzeitig Klarheit in beiden Häusern haben, was die Planungen für das kommende Jahr angeht“, erklären der Vorstandsvorsitzende der Veka Aktiengesellschaft, Andreas Hartleif, und Gealan Geschäftsführer Ivica Maurović.

Darüber hinaus sieht man sich in der Verantwortung, die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner über alle anderen Interessen zu stellen. „Das hat für uns absolute Priorität, daher werden wir erst wieder in Nürnberg ausstellen, wenn die Rahmenbedingungen eine Teilnahme möglich machen, die an die Veranstaltung von 2018 heranreicht“, betonen Hartleif und Maurović. Die Besuchergruppen aus Übersee und von außerhalb der EU waren in den vergangenen Jahren immer ein integraler Bestandteil auf dem Veka-Stand. „Hier haben wir bis zum jetzigen Zeitpunkt allerdings schon klare Signale empfangen, dass die Besucher aus Nord- und Südamerika nicht kommen werden und auch die sonst sehr starke russische Delegation hat ihre Teilnahme bereits abgesagt“, erläutert Hartleif.

„Nachdem wir vor zwei Jahren bis zum Schluss an der Teilnahme in Nürnberg festgehalten haben, wollten wir ein ähnliches Szenario für das kommende Jahr sowie die damit verbundenen negativen Folgen für alle an der Umsetzung beteiligten Unternehmen unbedingt vermeiden“, erklärt Hartleif. Sollte sich allerdings aufgrund eventueller behördlicher Vorgaben die Option ergeben, die Messe auf einem späteren Zeitpunkt zu verschieben, würde sich aus Sicht der beiden Profilgeber eine andere Situation ergeben, die es dann neu zu bewerten gilt.

zuletzt editiert am 08.12.2021