36 Teilnehmer aus 29 Mitgliedsunternehmen bestätigten den Vorstand auf der FVSB-Mitgliederversammlung in Velbert. Turnusgemäß standen nach der Entlastung des Vorstandes Wahlen an: Dabei wurde der Vorsitzende Karl Kristian Woelm als Vorsitzender ebenso in seinem Amt bestätigt wie der langjährige stellvertretende Vorsitzende Wolf Hoppe. Die stellvertretenden Vorsitzenden Matthias Kohl, Richard Rackl und Volker Kirchberg bleiben als Vorsitzende von Fachabteilungen satzungsgemäß Mitglied des Vorstands. Hinzugewählte Vorstandsmitglieder sind Andreas Fuhr, Michael Hensel, Julius von Resch und Robert Schlieper. Darüber hinaus gibt es mit Martin Graé ein kooptiertes Vorstandsmitglied.
Die Teilnehmer erhielten darüber hinaus von Referent Prof. Dr. Michael Voigtländer, Leiter des Clusters Globale und regionale Märkte beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW), interessante Einblicke zur Lage und den Perspektiven für den Immobilienmarkt. Zudem berichtete der stellvertretende FVSB-Geschäftsführer Holger Koch über die positive Entwicklung im Jahr 2022 mit einem 4. Quartal, das aber den weiteren Verlauf mit einem Negativtrend im Jahr 2023 bereits ankündigte. „Aufgrund der geopolitischen Lage und den Auftragsrückgängen im Bauhauptgewerbe bleiben negative Folgen für unsere Branche nicht aus“, so Koch. Das habe bereits das 1. Quartal 2023 gezeigt, in dem der Auftragseingang bei der Schloss- und Beschlagindustrie in Deutschland um 20,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen sei.
Der Verbandsvorsitzende Karl Kristian Woelm zeigte sich ob dieser Entwicklung zwar besorgt, rechnet aber nicht mit einer langanhaltenden Krise: „Der Bedarf an Immobilien ist schon aufgrund der Zuwanderung da. Daher wird es vermutlich nach ein oder zwei schwächeren Jahren wohl auch wieder aufwärts gehen.“ Die nächste FVSB-Jahresmitgliederversammlung findet voraussichtlich am 20. Juni 2024 statt.
