Um für seine Mitgliedsunternehmen den Weg zur nachhaltigen Produktion zu ebnen, hat der FVSB zwei Vorhaben auf den Weg gebracht. Unter anderem wurde jüngst das Tool einer branchenbezogenen Wesentlichkeitsanalyse erstellt, dass die Mitglieder kostenfrei nutzen können. Dieses Werkzeug soll bei der Erstellung der unternehmensindividuellen Wesentlichkeitsanalyse helfen und den Aufwand zur Ermittlung der Angabepflichten verringern, teilt der Verband mit.
Argumentationshilfe gegenüber Stakeholdern
Das Tool empfiehlt sich demnach auch für nicht-berichtspflichtige Unternehmen, da die Ergebnisse beispielweise als Argumentationshilfe gegenüber Stakeholdern genutzt werden können. Der FVSB ist damit nach eigener Angabe einer der wenigen Verbände in Deutschland, der für seine Mitglieder ein solches Werkzeug erarbeitet hat.
Zudem hat der FVSB kürzlich den Aufbau eines verbandseigenen Life Cycle Assessment-Tools beauftragt. Das Werkzeug ermöglicht eine quantitative, nach Normen erstellte Umweltbilanz für einzelne Produkte oder Produktgruppen – vom Rohstoff über Produktion und Nutzung bis zur Entsorgung. So lassen sich Umweltwirkungen wie CO₂-Ausstoß, Versauerung oder Ressourcenverbrauch messen und vergleichen und im Unternehmen gezielt steuern, etwa in Produktentwicklung, Einkauf, Produktion, Reporting und Strategie, heißt es in einer Mitteilung.
