Die Natur zu jeder Jahreszeit im geschützten Raum genießen – das ist in einem Wintergarten möglich. Auch Glashäuser bieten von März bis Oktober ausreichend Schutz vor Wind und Wet-ter. Doch nicht immer ist ein Anbau an ein bestehendes Ge-bäude möglich, wie ein Beispiel aus dem Osnabrücker Land zeigt. Für die Besitzer eines denkmalgeschützten Fachwerk-hauses war ein freistehendes Terrassendach mit vertikalen Verglasungselementen von Solarlux die passende Lösung.
Die Bauherrenfamilie sind echte Naturliebhaber und genießen jede freie Minute im eigenen Garten. Darauf wollten sie auch in der Ne-bensaison nicht verzichten. Zunächst stand die Idee im Raum, ei-nen Wintergarten an ihr Fachwerkhaus anzubauen. Doch das 1984 sanierte Gebäude steht unter Denkmalschutz. Ein Aufbrechen der Wände, wie es für einen Wintergarten notwendig gewesen wäre, war daher nicht möglich. Die Alternative: eine überdachte Terrasse, die mit Glaselementen komplett geschlossen werden kann und kei-ne Eingriffe in die Bausubstanz erfordert. Allerdings hätte die unmit-telbare Nachbarschaft zum Altbau dessen ehrwürdiges Erschei-nungsbild beeinträchtigt. Die Lösung fanden sie bei Solarlux, einem Familienunternehmen, das unter anderem auf maßgefertigte Glas-häuser spezialisiert ist – angepasst an jede Bauaufgabe und jeden Bauherrenwunsch. Gemeinsam mit dem Hersteller und einem Gar-tenbauer wurde in einem Beratungsgespräch mit den Bauleuten der ideale Standort im Garten gefunden.

Das neue Glashaus erhielt seinen Platz losgelöst vom Haupthaus an der Grundstücksgrenze am anderen Ende des Gartens. So blieb der schöne Blick auf das alte Haus erhalten, gleichzeitig bildet die kantige Aluminiumkonstruktion des Solarlux Systems und die verti-kalen, rahmenlosen Verglasungen einen gelungenen Kontrast zum Bestand. Dennoch wirkt das Glashaus nicht fremd im Garten, denn die Aluminiumsparren der Terrassenüberdachung ähneln in ihrer Form den alten Fachwerkbalken und ihr dunkler Anthrazitton greift die Farbe der verwitterten Holzfassade an der Giebelseite auf.
Großzügig geöffnet, schützend geschlossen
Die Grundfläche des Glashauses ist mit knapp 22 Quadratmetern sehr großzügig bemessen. Zusätzlich wurde die Terrasse ringsher-um weiter gepflastert, um mehr Fläche zu schaffen. Als Terrassen-dach-Konstruktion fiel die Wahl auf das Aluminiumsystem SDL Atri-um Plus, mit dem große Glasflächen und Stützweiten realisiert wer-den können. Dazu sind nahezu alle Dachformen und optional seitli-che Dachüberstände möglich. Gewählt wurde ein Pultdach, mit ei-ner Neigung von 9 Grad. Ausreichend Beschattung bietet eine mo-torisch betriebene Unterglasmarkise. Für stimmungsvolle Beleuch-tung sorgen drei schwenk- und dimmbare Strahlerleisten, die mit je drei LEDs bestückt sind. Die Entwässerung erfolgt über rechts und mittig angeordnete verkleidete Fallrohre.

Einen rundum Wind- und Wetterschutz bieten die Ganzglas- Ele-mente des Systems Proline T von Solarlux. Ihre bedienungsfreund-liche Funktionsweise beruht auf dem Schiebe-Dreh-Prinzip: Jedes Glaselement läuft oben und unten in einer Laufschiene und kann zur Seite geschoben und um 90° herausgedreht werden. Der Ein-bau der Laufschienen wird in der Regel barrierefrei gelöst. Geparkt werden die Glaselemente gebündelt als schmales Glaspaket an der Seite. Auf diese Weise ist eine fast 100-prozentige Öffnung des Glashauses möglich.
Mit ihrem freistehenden Glashaus von Solarlux hat sich die Bauher-renfamilie einen echten Wohlfühlort im Garten geschaffen. Sie nut-zen es als naturnahes Home-Office ebenso wie für große Familien-feiern mit über 20 Gästen. „Unser neuer Lieblingsplatz ist einfach perfekt geworden“, so der Bauherr. „Kaum vorstellbar, dass wir wirklich mal gezweifelt hatten, ob diese Lösung zu uns passen könnte. Heute ist unser Glashaus nicht mehr wegzudenken.“