Laut den Ergebnissen des GfK Konsumklimas powered by NIM ist das Konsumklima im Januar 2024 wieder deutlich zurückgegangen. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung zeigten spürbare Einbußen, berichtet das Marktforschungsunternehmen. Demnach sei das Konsumklima nach dem Anstieg im Vormonat wieder deutlich eingebrochen. Es sinke sogar in der Prognose für Februar 2024 auf -29,7 Punkte – das sei ein Rückgang um 4,3 Punkte im Vergleich zum Vormonat (revidiert -25,4 Punkte).
Der Rückgang der Verbraucherstimmung falle auch deshalb so stark aus, weil die Sparneigung zu Jahresbeginn spürbar angestiegen sei, heißt es weiter in einer Mitteilung. Dem Institut zufolge sei ein schlechterer Wert für das Konsumklima zuletzt im März 2023 mit -30,6 Zählern gemessen worden. „Die Verbesserung des Konsumklimas im Vormonat war offenbar nur ein kurzes Aufflackern vor Weihnachten. Falls es Hoffnungen gab, dass sich die Stimmung nachhaltig erholen kann, so wurden diese im Januar wieder zunichte gemacht. Das Konsumklima hat zu Jahresbeginn einen herben Rückschlag hinnehmen müssen“, sagt NIM-Konsumexperte Rolf Bürkl.
