Laut den aktuellen Ergebnissen des GfK-Konsumklimas zeigt die Verbraucherstimmung in Deutschland im Mai eine uneinheitliche Entwicklung. Während die Konjunktur- und Einkommenserwartungen spürbar zulegten, sinkt die Anschaffungsneigung leicht. Dafür nimmt die Sparneigung wieder etwas zu. Alles in allem prognostiziert der Konsumklima-Indikator für Juni 2025 im Vergleich zum Vormonat einen moderaten Anstieg.
Konsumklima legt zum dritten Mal in Folge zu
Demnach wirken sowohl die leicht sinkende Anschaffungsneigung als auch die zunehmende Sparneigung aktuell bremsend auf die Konsumstimmung und verhindern, dass in diesem Monat die spürbaren Zuwächse bei den Einkommens- und Konjunkturaussichten eine stärkere Wirkung beim Konsumklima zeigen. Laut Mitteilung legt das Konsumklima damit zum dritten Mal in Folge zu, wenn auch der Zuwachs im Vergleich zum Vormonat mit 0,9 Zählern moderat ist.
„Stimmung niedrig, Verunsicherung hoch“
„Das Niveau der Konsumstimmung bleibt überaus niedrig und die Verunsicherung der Verbraucher weiterhin hoch“, erläutert Rolf Bürkl, Konsumexperte beim NIM. „Die unberechenbare Zoll- und Handelspolitik der US-Regierung, Turbulenzen an den Börsen sowie Befürchtungen vor einem dritten Jahr der Stagnation in Folge sorgen dafür, dass das Konsumklima somit weiterhin schwach bleibt. Die Menschen halten es offenbar aktuell für ratsam, in Anbetracht der allgemeinen Wirtschaftslage, zu sparen.“
