Gira installiert aktuell auf einem 70.000 Quadratmeter großen Grundstück bei Radevormwald einen eigenen Solarpark mit 13.772 Photovoltaik-Modulen. „Die letzte Reihe mit Modulen wird aufgebaut werden, sobald die drei Transformatoren nach jetzigem Planungsstand im Mai angeliefert und angeschlossen sein werden“, erläutert Projektleiter Dietmar Daszkiewicz.
Auf 37.200 Quadratmeter summiert sich die Fläche der PV-Module – dies entspricht annähernd der Größe von 143 Tennisplätzen. Knapp zehn Millionen Kilowatt Strom im Jahr wird das Photovoltaik-Kraftwerk des Radevormwalder Familienunternehmens erzeugen. „Damit ist es nach unseren Recherchen derzeit das sechstgrößte seiner Art in Nordrhein-Westfalen“, so Daszkiewicz.
180 Kilometer Stromkabel
Insgesamt werden circa 180 Kilometer Stromkabel verlegt. Hinzu kommen noch 60 Kilometer Glasfaserleitungen, die eine digitale Steuerung und Überwachung der Anlage aus der Ferne ermöglichen. Anfang April wird der Netzanknüpfungspunkt fertiggestellt werden, über den die Anbindung an das öffentliche Stromnetz erfolgt. Zwei separate Leitungen stellen dabei sicher, dass der Strom selbst in dem seltenen Fall, dass ein Kabel etwa bei Tiefbauarbeiten beschädigt werden sollte, dennoch fließen kann.
„Sobald die Radevormwalder Stadtwerke in der zweiten Juni-Woche die nötigen Arbeiten am Umspannwerk abgeschlossen haben werden, sind wir startklar. Sofern nichts Unvorhersehbares dazwischenkommt, rechne ich damit, dass unser Solarpark ab der zweiten Juni-Hälfte klimafreundlich produzierten Strom liefern wird“, sagt Daszkiewicz.
