Gretsch-Unitas hat nach eigenen Angaben in eine nach modernsten Standards konzipierte, rechnergesteuerte Verzinkungsanlage investiert. Die bisherige Verzinkungsanlage in Werk 1 aus den 1980iger Jahren entsprach nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik.
Die neue Anlage ist vor allem ein großer Schritt hinsichtlich Energie- und Materialeffizienz, also Umweltfreundlichkeit, so der Anbieter. Beim Wasserverbrauch werden 13,8 Prozent, beim Stromverbrauch knapp 19 und beim Gasverbrauch nochmals 33 Prozent eingespart.
Die neue Galvanik wurde über das Energieeffizienzprogramm der KfW finanziert. Dieses Programm finanziert Maßnahmen, die die Strom- oder Wärmeeffizienz deutlich erhöhen und damit zur Senkung des Energieverbrauchs beitragen.
Der Kredit in Höhe von sechs Millionen Euro floss unter anderem in folgende Maßnahmen: Energieeffizienzpumpen, Deckeltechnik zur Reduzierung der Abluftmenge, Wärmerückgewinnung und Wiederverwendung der Wärme über Wärmepumpen für die Hallenbeheizung sowie energetische Erneuerung des Hallendachs.
