Die neue Fertigungslinie „K10“ für Kunststoffelemente ist die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte, sagt Andreas König, Sprecher der Geschäftsführung der Unternehmensgruppe Alfred Bohn.
Einerseits bietet diese Maßnahme eine Ersatzinvestition für die bisherige Anlage, andererseits wird die Unternehmensgruppe zukünftig ein optisch und technisch zeitgemäßes Schweißfugenbild, eine verbesserte Verarbeitungsqualität und höhere Fertigungskapazitäten bieten können, heißt es weiter.
Die Investition in den Standort Sinsheim in Höhe von rund drei Millionen Euro ist seit Kurzem abgeschlossen und die Fertigung von Kunststoffelementen wieder in vollem Gang. Der Abbau der alten und der Aufbau der neuen Anlage wurden dabei bis ins kleinste Detail geplant. Das Bestreben war es, einen Fertigungsstillstand weitestgehend zu vermeiden und somit auch die Auswirkungen dieser Maßnahmen für die Kunden so wenig spürbar wie möglich halten zu können.
„Aufgrund der stabilen Auftragslage haben wir gemeinsam mit dem Lieferanten Rotox die ursprüngliche Planung noch mal angepasst und die Fertigungslinie modulweise in Echtbetrieb genommen, um dem positiven Handlungsdruck gerecht zu werden“, berichtet Andreas König.
Mit der neuen Anlage wird die Qualität der Elemente verbessert und die Möglichkeit geschaffen, Sonderbauelemente direkt in der neuen Anlage zu verschweißen und zum Beispiel die Bodenschwellen montieren zu können. Ebenso wird die Produktivität gesteigert und die Kapazitäten an das Zuschnitt- und Bearbeitungszentrum (BAZ), das bereits im Jahr 2019 erneuert wurde, angepasst.
