Inwido-CEO Henrik Hjalmarsson (l.) und CFO Peter Welin.
Inwido-CEO Henrik Hjalmarsson (l.) und CFO Peter Welin. (Quelle: Inwido)

Bauelemente 2022-08-09T08:10:43.171Z Inwido verbucht gutes Wachstum und Rekord-Auftragsbestand

Der der schwedische Fenster- und Türenhersteller Inwido hat auch im 2. Quartal sein Wachstum fortsetzen können. Das Unternehmen steigerte den Umsatz um 23 Prozent auf 2,475 Milliarden Schwedische Kronen (umgerechnet circa 238,8 Millionen Euro) und erzielte ein operatives Ebita von 297 Millionen Schwedische Kronen (28,65 Millionen Euro). Der Auftragsbestand befände sich ebenfalls auf Rekordniveau, heißt in der Mitteilung des Herstellers.

„Unser organisches Wachstum bleibt auf einem guten Niveau, während wir im Quartal Westcoast Windows in Schweden und Hyvinkään Puuseppien in Finnland übernommen haben. Während des Quartals verzeichneten wir unseren höchsten Gewinn im zweiten Quartal und erreichten erstmals einen Ebita von einer Milliarde Schwedische Kronen basierend auf einem rollierenden Zwölfmonatszeitraum“, kommentiert Präsident und CEO Henrik Hjalmarsson.

Die Aktivitäten in den Geschäftsfeldern Skandinavien und Osteuropa waren von anhaltend gutem Wachstum und stabiler Profitabilität geprägt. In Westeuropa führt die Akquisition von Dekko Window Systems im 1. Quartal zu einem deutlichen Ergebnis durch deutlich gesteigerte Umsatz- und Ergebniszahlen. Auch hier haben die Aktivitäten in Irland sowohl Umsatz als auch Gewinn gesteigert. Der Geschäftsbereich E-Commerce hingegen steht weiterhin vor Herausforderungen. Die Umsetzung der neuen Maschineninvestitionen wirkte sich in den ersten beiden Monaten des Quartals negativ auf die Produktionseffizienz aus. Dies, in Kombination mit erhöhten Investitionen für ein langfristiges Wachstum, einem ungünstigen Produktmix und der Tatsache, dass die Vergleichszahlen ab 2021 auf einem historisch sehr hohen Niveau liegen, habe die Gewinnmarge verschlechtert.

„Wir starten mit einem Rekord-Auftragsbestand in das 3. Quartal, während sich der Auftragseingang zum Quartalsende verlangsamt hat. Unsicherheitsfaktoren im Rest der Welt mit steigenden Energiepreisen, Inflation und höheren Zinsen führen kurzfristig zu einem Rückgang des verfügbaren Einkommens der Verbraucher. Langfristig sind wir optimistisch, was das große Interesse der Verbraucher am Raumklima und die steigenden Anforderungen an Energieeffizienzverbesserungen betrifft, nicht zuletzt in Zeiten steigender Energiepreise“, fasst Hjalmarsson den Vorstandsvorsitzenden des Quartalsberichts zusammen.

zuletzt editiert am 09. August 2022
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