Häfele mit schwierigem letzten Jahr.
Die Investition in den Stammsitz im Nordschwarzwald stellt einen wichtigen Meilenstein in der Innovations- und Servicestrategie des Familienunternehmens dar. Im Bau befindet sich das Dynamikzentrum, das auf flexible Nutzungsmöglichkeiten angelegt ist und neben seiner Kernnutzung als Produktions- und Logistikzentrum eine Plattform für den Austausch mit Start-ups und Forschungseinrichtungen bieten soll. (Quelle: Häfele)

Beschlag- und Sicherheitstechnik 2024-02-22T07:33:07.883Z Häfele mit schwierigem letzten Jahr

Anspruchsvoller hätte der Start für Häfele CEO Gregor Riekena im Jubiläumsjahr nicht verlaufen können. Einen Monat nach seiner Übernahme der Unternehmensleitung von seiner Vorgängerin Sibylle Thierer wurde der Anbieter weltweit von einem schweren Cyberangriff getroffen. Entschlossen und dank vereinten Kräften gelang es dem Unternehmen mit seinen weltweit 8.000 Mitarbeitenden, innerhalb weniger Wochen alle für die Kundenzufriedenheit entscheidenden Geschäftsprozesse aus eigener Kraft wiederherzustellen.

Damit nicht genug: die Inflations- und Zinsentwicklung traf die Immobilien- und Einrichtungsbranche und damit auch den Sektor der Möbel- und Baubeschläge in allen Regionen weltweit. Zum 31.12.2023 verzeichnete die Häfele Gruppe mit Niederlassungen in 38 Ländern einen Umsatz von 1,71 Milliarden Euro – das ist ein Minus von 8,2 Prozent zum Vorjahr. Besonders unter Druck standen die Märkte in Deutschland, Westeuropa sowie den USA. Das Unternehmen meldet für 2023 einen Auslandsanteil von 82 Prozent. Für 2024 ist der CEO trotz allem zuversichtlich. „Wir haben die richtigen Initiativen eingeleitet, damit wir das immer noch schwierig anlaufende Jahr 2024 mit einem Umsatzplus abschließen können.“

zuletzt editiert am 22. Februar 2024
Newsletter