Häfele setzt auf starke Partnerschaften, die neue Lösungen und Geschäftschancen hervorbringen und vertraut auf seine Aufstellung in Vertriebsregionen. Das Familienunternehmen hat sich dank dieser Strategie mit einem währungsbereinigten Umsatzzuwachs von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr in einem weiterhin sehr fordernden Marktumfeld gut behauptet.
CEO Gregor Riekena sagt: „Wenn wir uns in Partnerschaften gegenseitig zuhören und antreiben, finden wir im Sinne der Kunden neue Lösungen für die Wohn- und Arbeitswelten der Zukunft. Das bringt uns alle voran.“ Auch wenn das Marktumfeld weiterhin fordernd sei, bleibe das Unternehmen für 2025 zuversichtlich.
1,74 Milliarden Euro Umsatz
Zum 31. Dezember 2024 verzeichnete die Gruppe mit Niederlassungen in 38 Ländern einen Umsatz von 1,74 Milliarden Euro bei einem Auslandsanteil von 82 Prozent. Das Geschäft in der Region Mittlerer Osten, Afrika und Lateinamerika hat sich 2024 sehr gut entwickelt. Verhalten positiv verlief das Wachstum in den drei Regionen Osteuropa und Zentralasien, USA und Westeuropa.
Während die asiatischen Märkte noch 2023 Wachstumslokomotiven waren, verzeichneten diese in Summe leichte Umsatzrückgänge. Im Heimatmarkt Deutschland erwies sich das Marktsegment Handwerk als wichtigster Umsatztreiber, meldet der Anbieter.
In vielen Regionen „wenig Rückenwind“
Laut Häfele ist es aktuell nur eingeschränkt möglich, Prognosen für das Jahr 2025 zu formulieren. Während einige Märkte voraussichtlich stabil bleiben und sich in den USA eine leichte Erholung andeutet, gibt es aus anderen Regionen laut Riekena „wenig Rückenwind“. „In einer Welt im Umbruch wird es daher wichtiger denn je, mit der richtigen Strategie länderübergreifend Chancen zu erkennen, sich schnell und flexibel auf neue Gegebenheiten einzustellen sowie gemeinsam mit Partnern eigene Wachstumsmomente zu schaffen.“
