Rückwirkend zum 1. Januar 2022 hat Häfele die Innovationsschmiede Thing-OS übernommen. Die internationale Häfele Gruppe für Beschlagtechnik, elektronische Schließsysteme und Licht in Möbeln und Räumen arbeitet bereits seit 2017 erfolgreich und intensiv mit dem Stuttgarter Startup zusammen. Thing-OS steht für „Betriebssystem (Operating System = OS) für vernetzbare Objekte (Internet of Things = Thing)“. Mit der Übernahme holt sich Häfele nach eigenen Angaben die Technologiekompetenz und das Know-how ins Haus, um seinen Kunden aus Handwerk, Objekt und Industrie eine ganzheitliche, vernetzte Gestaltung von Räumen zukunftssicher zu ermöglichen.
Unternehmensleiterin Sibylle Thierer sieht in diesem Schritt die logische Fortführung der Strategie, sich auf dem Markt für innovative Beleuchtungslösungen als Impulsgeber der Branche zu etablieren. „Die Bedeutung vernetzter Lösungen hat das Unternehmen bereits vor Jahren erkannt und sich vom angestammten Bereich des Möbellichts zum ganzheitlichen Lichtanbieter weiterentwickelt“, kommentiert die Unternehmensleiterin. Im Jahr 2019 hatte der Anbieter die Architektenmarke Nimbus übernommen.
Thing-OS, als Start-up aus der Universität Stuttgart entstanden, hat mit seinem Team in nur wenigen Jahren zahlreiche Geschäftsfelder von Smart Home über Smart Building (Hotels, Restaurants) bis hin zur smarten Industrie erschlossen. „Als Teil der Häfele Gruppe haben wir nun die Möglichkeit, mit unserer Plattform und unseren Dienstleistungen in ganz neuen Dimensionen zu wachsen“, sagt Thing-OS CEO Thomas Kubitza, der gemeinsam mit seinen Co-Gründern Matthias Mögerle, Patrick Bader, Dominique Rau und Albrecht Schmidt die Erfolgsgeschichte als Teil der Häfele Gruppe weiterschreiben soll.
Konkret sollen die Unternehmensbereiche Nimbus (Licht & Akustik), Thing-OS (Konnektivität) und Sphinx (elektronische Schließsysteme) zusammenwirken, um ganzheitliche Vernetzungslösungen anzubieten. Drittsysteme verschiedener Anbieter sollen sich ebenfalls über das „Herzstück“ von Thing-OS, eine technologieneutrale Schicht, in neue Konnektivitätskonzepte einbinden und steuern lassen.
