Nachdem sich die Stimmung in Deutschland noch Ende 2023 erholt hatte, blicken Verbraucher und Verbraucherinnen wieder pessimistischer in die Zukunft. Das geht aus dem aktuellen Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) hervor. Demnach gehe der Index im Vergleich zum Vormonat zurück, bleibe aber weiterhin über seinem Vorjahresniveau. Für Unsicherheit und eine entsprechend gedämpfte Stimmung sorgten vor allem die haushaltspolitischen Entwicklungen sowie die konjunkturellen Aussichten, so der Verband.
Demzufolge dürfte die bereits im Weihnachtsgeschäft spürbare Kaufzurückhaltung der Verbraucherinnen und Verbraucher aus Sicht des HDE in den ersten Wochen des neuen Jahres anhalten. Wenngleich die Anschaffungsneigung höher ist als noch 2023, zeige sich im Vergleich zum Vormonat ein Rückgang. Währenddessen bleibe die Sparneigung der Verbraucher nahezu unverändert, heißt es in einer Mitteilung. Im Vergleich zum Vormonat steige sie aber nur marginal. Eine große Rolle spielten hierbei vermutlich insbesondere Unsicherheiten mit Blick auf etwaige zusätzliche finanzielle Belastungen. Vor diesem Hintergrund entwickele sich der private Konsum in den kommenden Wochen und Monaten voraussichtlich zunächst verhalten, prognostiziert der Verband.
