Außenliegender Sonnenschutz mit Querlamellen, von einem mit parkettversehenden Zimmer ausbetrachten.
Die hohe Bereitschaft, in die eigenen vier Wände zu investieren, ist laut Hella die Basis für das starke Geschäftsjahr gewesen. (Quelle: Hella)

Bauelemente 2021-04-14T22:00:00Z Hella verzeichnet gutes Wachstum

Mit einem Plus von vier Prozent beschloss die Hella-Gruppe, nach eigenen Angaben Österreichs Marktführer bei Sonnen- und Wetterschutztechnik, das Geschäftsjahr 2020. Der Umsatz ist von 179 auf 186 Millionen Euro gestiegen. Zuwächse habe es in allen Märkten gegeben. Das gab der geschäftsführende Gesellschafter Andreas Kraler Mitte April am Osttiroler Unternehmenssitz in Abfaltersbach bekannt.

Die hohe Bereitschaft, in die eigenen vier Wände zu investieren, sei die Basis für das starke Geschäftsjahr gewesen, erläuterte Kraler. Parallel habe Hella durch große Anstrengungen in der Integration der Unternehmensgruppe die Leistungsfähigkeit deutlich steigern können. Im gesamten Konzern seien nun einheitliche Prozesse für alle Geschäftsvorgänge umgesetzt. Die Marktbearbeitung habe dadurch an Flexibilität und Schlagkraft gewonnen. In den drei deutschen Werken habe die Produktion nie stillgestanden. Die intensive Betreuung des deutschen Händlernetzwerks sei durch den Ausbau von Verkaufsaußen- und Innendienst gelungen. In Österreich hat die Kurzarbeit nur zwei Wochen statt der ursprünglich geplanten drei Monate gedauert. Hier konnten mit der gezielten Beratung von Endkunden über die eigenen Niederlassungen die Konjunkturchancen genutzt werden. Die gute Marktstellung in Südtirol und die staatlichen Förderungen in Italien nach dem ersten Lockdown hätten die Performance in der zweiten Jahreshälfte positiv beeinflusst.

Für dieses Jahr gibt sich der Hersteller äußerst optimistisch. Man plant sogar mit dem nächsten Rekordjahr: Erstmals soll der Umsatzsprung über 200 Millionen Euro gelingen; das wäre ein Plus von mehr als sieben Prozent. Kraler sieht das Unternehmen seiner Familie erst am Anfang einer weiteren steilen Aufwärtsentwicklung. „Bei uns fließen die intensiven Vorleistungen von mehr als zehn Jahren Akquise, Integration und Umgestaltung zusammen. Nun kommen wir so richtig in die Gänge, was Produktportfolio und Kundennähe betrifft. Der gesellschaftliche Trend hin zu unserem Produktportfolio tut sein Übriges“, prognostiziert der geschäftsführende Gesellschafter.

zuletzt editiert am 20. April 2021
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