Mehrere Produkte von Helmut Meeth mit dem Logo und der Aufschrift "CloudWindow" und "RAL-geprüfte Qualität".
Der Fenster- und Türenspezialist ist in Schieflage geraten. (Quelle: Screenshot Helmut Meeth)

Bauelemente 2025-02-14T07:19:23.416Z Helmut Meeth meldet Insolvenz an

Laut Medienberichten hat der Fenster- und Türenspezialist Helmut Meeth aus Wittlich am 6. Februar 2025 Insolvenz beim Amtsgericht Wittlich angemeldet. Demnach wurde der Trierer Anwalt Dr. Alexander Jüchser von der Kanzlei Lieser Rechtsanwälte zum vorläufigen Insolvenzverwalter ernannt. Mit in die Insolvenz gerutscht ist ebenfalls die Helmut Meeth Verwaltungs-GmbH, die seit 25 Jahren besteht.

Belastungen durch IT-Probleme

Die schwächelnde Bauwirtschaft sowie zusätzliche Belastungen durch IT-Probleme hätten die finanzielle Schieflage der Firma verursacht. Trotz der angemeldeten Insolvenz habe das Unternehmen noch Hoffnung auf eine mögliche Sanierung und den Erhalt der 140 Arbeitsplätze. Trotz des Insolvenzantrags bleibe der Geschäftsbetrieb weitgehend stabil. Der vorläufige Insolvenzverwalter betont in der Pressemitteilung der Anwaltskanzlei, dass die Belegschaft des Unternehmens hoch motiviert und engagiert sei. „Mein Team und ich werden alle Optionen prüfen, um Helmut Meeth fortzuführen und zu erhalten“, so Jüchser.

Investor gesucht

Um das Unternehmen zu retten, werde nun nach einem neuen Investor gesucht, der bereit sei, Kapital zu investieren. Ein wichtiger Schritt für die Sanierung sei die Fortführung der Gespräche mit Gläubigern, Banken und potenziellen Investoren. Zuversichtlich stimme, dass nach einer Phase schwacher Aufträge, in den vergangenen Monaten eine höhere Nachfrage für die Produkte des Unternehmens festzustellen gewesen sei.

zuletzt editiert am 14. Februar 2025