Die Hettich Unternehmensgruppe hat im Jahr 2024 einen Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro erzielen können. Vor allem der Zusammenschluss mit dem italienischen Anbieter FGV im Januar 2024 führte zu einem Umsatzplus von rund 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ohne diesen Zusammenschluss wäre das Ergebnis natürlich ganz anders ausgefallen, betonte Dr. Andreas Hettich, Beiratsvorsitzender der Hettich Gruppe, im Rahmen der Bilanzpressekonferenz Mitte März.
Der Auslandsanteil betrug 80 Prozent. Positiv entwickelten sich vor allem die Märkte in Nordamerika, Brasilien und auch in Teilen Osteuropas. Angespannt hingegen verlief das Geschäft in den anderen Teilen Europas. Hier gab es vor allem Einbrüche bei den Küchenherstellern. Weltweit beschäftigt die Gruppe rund 8.400 Mitarbeiter, davon etwa 4.000 in Deutschland. Hettich verfügt über 18 Produktionsstandorte in acht Ländern.
In den vergangenen drei Jahren investierte die Gruppe über 450 Millionen Euro in neue Produkte und Kapazitäten. Allein im letzten Jahr beliefen sich die Investitionen auf gut 160 Millionen Euro. Rund 35 Millionen Euro flossen dabei in eine neue Produktion in Bünde, die im Mai offiziell eröffnet wird. Ein sichtbarer Schritt in diese Richtung ist die nachhaltige Erweiterung der Produktionsflächen in Deutschland. Geschäftsführer Timo Pieper betont: „Unsere neuen Produktionshallen übertreffen die Vorgaben der Energieeinsparverordnung und setzen Maßstäbe für umweltfreundlichen Industriebau.“ Auch international investiert der Anbieter, wie die feierliche Eröffnung der Leg Factory in Penang, Malaysia, zeigt. Hier entstehen innovative Produkte für höhenverstellbare Schreibtischlösungen. Oder auch die Eröffnung der ersten gemeinsamen Tochtergesellschaft mit FGV, Hettich Vietnam, im Januar 2025.
