Nach der erfolgten Übernahme des litauischen Fenster- und Türenherstellers Roda optimiert IFN seine Strategie durch weitere Portfolioanpassungen. So wurden zum 7. Mai 2025 sämtliche Anteile an der oberösterreichischen GIG Holding an die Pohn Management GmbH verkauft. Neuer Alleineigentümer des auf Fassadenbau spezialisierten Unternehmens ist somit der bisherige Mitgesellschafter Adolf Pohn. Darüber hinaus soll eine engere Verzahnung des Türenherstellers Topic mit der Internorm International GmbH erfolgen, teilt das Internationale Fensternetzwerk mit.
Verbesserte Lieferkette
Die IFN Holding erhofft sich durch die Roda-Übernahme eine verbesserte Lieferkette für ihre Online-Aktivitäten und anderer Geschäftsfelder in Nordeuropa. „Wir wollen hier das Potenzial weiter ausschöpfen. Roda wird dabei eine wichtige Rolle spielen und unsere Lieferkette dauerhaft absichern“, sagt Christian Klinger, Unternehmenssprecher und Miteigentümer.
Antizyklische Investitionen
Man sei zudem überzeugt, den Umsatz von mehr als neun Millionen Euro pro Jahr durch die im März 2025 erfolgte Akquisition mittelfristig verdoppeln zu können. „Wir investieren dank unserer hohen Eigenkapitalquote auch in schwierigen Zeiten antizyklisch, um uns bereits heute für die Möglichkeiten der Märkte der Zukunft aufzustellen“, erläutert Finanzvorstand Barbara Desl.
Auf Kernkompetenzen konzentrieren
Die Gruppe wolle sich in Zukunft sehr stark auf ihre Kernkompetenzen im Bereich Fenster-, Tür-, Sonnenschutz- und Fassaden-Produkte konzentrieren. Auch im Bereich der Haustüren sollen Aktivitäten gestärkt und gebündelt werden. „Durch die Zusammenführung von Topic und Internorm wird unsere Vertriebs- und Innovationskraft im Bereich Haustüren deutlich gestärkt“, sagt Dr. Alfred Schrott, Vorstand für Vertrieb und Marketing. Dazu soll schrittweise ein neues Kompetenzzentrum für Haustüren mit einem gemeinsamen Produktmanagement aufgebaut werden.
