Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich laut Ifo-Geschäfsklimaindex für März merklich verschlechtert. Die Unsicherheit unter den Unternehmen nehme spürbar zu. Der Krieg im Iran beende vorerst die Hoffnung auf einen Aufschwung, so die Meinungsforscher.
Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index demzufolge nach den Anstiegen in den Vormonaten gesunken. Insbesondere die Erwartungen trübten sich merklich ein. Die Unternehmen beurteilten zudem ihre aktuelle Lage schlechter. Energieintensive Industrien seien am stärksten betroffen.
Im Dienstleistungssektor hat sich demnach das Geschäftsklima stark eingetrübt. Die aktuelle Lage wurde zwar etwas besser eingeschätzt. Die Erwartungen seien aber regelrecht eingebrochen. Insbesondere im Tourismus und der Logistik haben sich die Aussichten massiv verschlechtert, teilt das Ifo-Institut mit.
Laut Mitteilung ist auch im Handel der Index gesunken. Dies war auf deutlich pessimistischere Erwartungen zurückzuführen. Inflationssorgen der Bürger trübten die Aussichten sowohl im Groß- als auch Einzelhandel spürbar ein. Mit den laufenden Geschäften waren die Händler hingegen etwas zufriedener.
Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima deutlich verschlechtert. Die Erwartungen erlebten den stärksten Rückgang seit März 2022. Die aktuelle Lage wurde hingegen positiver beurteilt, berichtet das Institut.
