Ifo-Institut: Preiserwartungen wieder gestiegen.
Im Bauhauptgewerbe wollen laut dem Institut weniger Unternehmen ihre Preise anheben. (Quelle: Moerschy, Pixabay)

Beschlag- und Sicherheitstechnik 2024-07-29T09:08:47.544Z Ifo-Institut: Preiserwartungen wieder gestiegen

Laut einer Umfrage des Ifo-Instituts sind die Preiserwartungen im Juli auf 17,8 Punkte gestiegen, nach 16,1 Zählern im Juni. Demnach wollen vor allem in der Industrie etwas mehr Unternehmen als im Vormonat ihre Preise anheben. Die konsumnahen Bereiche planten hingegen seltener mit steigenden Preisen. „Daher dürfte die Inflationsrate in den kommenden Monaten weiter zurückgehen“, sagt Konjunkturexperte Sascha Möhrle.

Der Indikator fiel laut dem Institut bei den konsumnahen Dienstleistern auf 20,0 Punkte, nach 21,9 Zählern im Juni. Das ist der niedrigste Wert seit April 2021. „Wegen ihres hohen Lohnanteils an den Gesamtkosten steht diese Branche besonders im Fokus der Währungshüter, da dort die Inflation als Folge der kräftigen Lohnsteigerungen mit knapp vier Prozent noch am höchsten ist“, sagt Möhrle.

Im Verarbeitenden Gewerbe sind demzufolge die Preiserwartungen auf 7,3 Punkte gestiegen, nach 6,6 Zählern im Juni. In den unternehmensnahen Dienstleistungsbereichen (inklusive Großhandel) und im Bauhauptgewerbe wollten hingegen weniger Unternehmen ihre Preise anheben. In diesen Bereichen fiel der Indikator auf 20,6 Punkte, nach 22,5 Zählern im Juni.

zuletzt editiert am 29. Juli 2024
Newsletter