Am österreichischen Markt für Garagen- und Industrietore stand im Jahr 2023 ein Erlöseinbruch bei Garagentoren einem weiterhin hohen Umsatz mit Industrietoren gegenüber. Dies zeigen aktuelle Daten zweier Marktstudien des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com Marktanalyse.
Demnach entwickelte sich der Markt für Garagen- und Industrietore im vergangenen Jahr unterschiedlich. Laut Studie schrumpften im letzten Jahr die Erlöse von Herstellern und Generalimporteuren insgesamt um 9,1 Prozent gegenüber Vorjahr auf 139,7 Millionen Euro. Allerdings war für den Rückgang zum überwiegenden Teil das Geschäft mit Garagentoren verantwortlich.
Im Jahresvergleich brach der Umsatz um 19,6 Prozent ein, auf nur noch 52,8 Millionen Euro. Insbesondere der Austausch von Garagentoren im Gebäudebestand kam gewaltig unter Druck. Denn während der Umsatz im Neubau um knapp vier Millionen Euro sank, war das Minus im Sanierungsgeschäft mehr als doppelt so groß. „An ausufernden Preiserhöhungen lag das aber nicht“, so Studienautor Dominique Otto, „denn im Schnitt verteuerten sich Garagentore in den letzten drei Jahren unterhalb der Inflation.“ Vielmehr gehen die Marktforscher davon aus, dass die privaten Haushalte die massive Teuerung bei den Baupreisen einfach auf Garagentore umlegten, ohne sich über die tatsächlichen Verkaufspreise zu informieren.
Der Markt für Industrietore zeigte sich indessen vergleichsweise fest. Die Erlöse reduzierten sich lediglich um 1,4 Prozent gegenüber Vorjahr auf 86,9 Millionen Euro. Gestützt wurde das Geschäft durch eine wachsende Nachfrage nach Falt- und Rolltoren und einen deutlichen Preisauftrieb bei Sektional- und Schnelllauftoren.
