Initiative fordert mehr Tempo beim Ausbau von Smart Living
Smart Living kann signifikant zu CO2-Reduktionen im Gebäudesektor beitragen und einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten. (Quelle: Smart Living Germany)

Smarte Gebäude 2023-09-21T07:46:09.344Z Initiative fordert mehr Tempo beim Ausbau von Smart Living

Der Nutzen digital ausgestatteter Gebäude stand im Fokus des Parlamentarischen Abends der Wirtschaftsinitiative Smart Living (WISL). Der Vorstand sowie die geladenen Abgeordneten waren sich einig, dass Smart Living einen wesentlichen Beitrag zur Lösung der großen gesellschaftspolitischen Herausforderungen unserer Zeit leisten kann und forderten eine schnellere Umsetzung in allen Bereichen. Deutschland solle Leitmarkt für Smart Living werden. Dabei herrschte Einigkeit über die Potenziale der Gebäudeautomation für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit von Gebäuden.

Smart-Living-Anwendungen erhöhten nicht nur den Komfort und die Lebensqualität im eigenen Zuhause, sondern seien ein wichtiger Baustein beim Thema Energiewende. Noch erschwerten fehlende Förderung und viele Regularien den Einsatz. Deshalb stehen Themen wie serielles und modulares Bauen oder das Verbauen von Leerrohren ganz oben auf der Vorschlagsliste der Experten. Hinzu kommt die Forderung, dass vor allem im Wohnungsbereich preiswerter gebaut wird. Dabei sollten die Kosten zwar reduziert werden. Dies dürfe aber nicht zulasten energetischer Standards erfolgen. Einsparungen sollten beispielsweise durch Smart-Living-Lösungen oder Modulbauweise erzielt werden. Hilfreich seien hierbei ein optimierter Rechtsrahmen sowie eine gesetzliche Regelung der Betriebskosten, in der viele digitale Lösungen noch gar nicht erfasst seien.

zuletzt editiert am 21. September 2023
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